Erweiterte Dokumentation der
Tagung vom 10.5.03
Dritte, erweiterte Auflage
Herausgeber: Alexander Fonari & Norbert Stamm, für Germanwatch Regionalgruppe München & Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.
München und Augsburg 2004
206 + VI Seiten
Bezug:
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Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.
Oberer Graben 39
86152 Augsburg
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Weitere Informationen zu den Inhalten
der Publikation unter www.eineweltnetzbayern.de.
Inhalt
Vorwort
Heidemarie Wieczorek-Zeul (BMZ)
Grußwort
Ludger Reuke (Germanwatch)
Die Entwicklungszusammenarbeit
der Bundesländer
Gertraud Sandherr-Sittmann &
Alexander Fonari (Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.)
Entwicklungspolitik der Nichtregierungsorganisationen
in Bayern
F. Kayode Salau (InWEnt)
Förderung von Eine Welt
Arbeit in Bayern
Hans Häußler (Misereor
Arbeitsstelle München)
Eine Welt Arbeit in katholischen
Diözesen, Pfarrgemeinden, Verbänden und kirchlichen Nichtregierungsorganisationen
Jürgen Bergmann (Kirchlicher
Entwicklungsdienst Bayern)
Eine Welt Arbeit der Evangelisch-Lutherischen
Kirche in Bayern
Heinz Schulze (Stadt München)
Eine Welt Arbeit am Beispiel
der Kommune München
Henning Kaul (CSU)
Eine Welt Politik in Bayern.
Position der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
Hildegard Kronawitter (SPD)
Eine Welt Politik in Bayern.
Position der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag
Martin Runge (Bündnis
90/Die Grünen)
Eine Welt Politik in Bayern -
Handlungsaufforderung an Landtag und Staatsregierung
Claudia Hanke & Nikolaus Schröck
(Landesarbeitskreis
Bayern - Schule für Eine Welt e.V.)
Globales Lernen in Bayern
Elisabeth Kumi (Eine Welt
Netzwerk Bayern e.V.)
Fair Handeln Bayern - Kampagne
des Eine Welt Netzwerks Bayern
Markus Raschke (FAIR Handelshaus
Bayern e.G.)
Fairer Handel in Bayern
Dietmar Stoller & Walter Ulbrich
(Nord
Süd Forum Fürstenfeldbruck)
Lokale Eine Welt Arbeit: Nord
Süd Forum Fürstenfeldbruck
Raimund Schmid (Nord Süd
Forum Aschaffenburg)
Die Eine-Welt-Bilanz Aschaffenburg
2003: Modellprojekt für die Kommunen in Bayern
Elisabeth Kreuz (Indienhilfe
e.V. Herrsching)
Entwicklungspolitische Bildung
am Beispiel der Indienhilfe Herrsching
Norbert Stamm (Werkstatt Solidarische
Welt e.V.)
Augsburg zukunftsfähig machen:
Eine-Welt-Arbeit und Lokale Agenda 21
Adelheid von Guttenberg (Oikocredit
Förderkreis Bayern e.V.)
Ethische Geldanlagen: Vorbild
Oikocredit
Walter Ulbrich (Germanwatch
Regionalgruppe Münchner Raum)
Perspektiven Bayerischer Entwicklungspolitik
Roland Drubig (agl)
Entwicklungspolitische Informations-
und Bildungsarbeit in den Bundesländern
Anhang
Nachdem die zweite Auflage von 'Entwicklungspolitik in Bayern' vergriffen ist, legen wir nun die nochmals erweiterte und aktualisierte dritte Auflage vor.
Inzwischen sind weitere Fortschritte für die Eine Welt Gruppen in Bayern erreicht worden: Das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. konnte 2004 am bundesweiten Capacity Building Programm teilnehmen. Auch die Lobbyarbeit der Eine Welt Gruppen in Bayern hat nach jahrelangen Bemühungen einen weiteren kleinen Erfolg verzeichnet: Neuerdings hat die Bayerische Staatsregierung einen zentralen Ansprechpartner für die Nichtregierungsorganisationen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit benannt! Mehr zu diesen beiden Erfolgen finden Sie im Beitrag des Eine Welt Netzwerks Bayern.
Gegenüber der zweiten Auflage wurden das Grußwort von Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und der Beitrag von Adelheid von Guttenberg über ethische Geldanlagen bei Oikocredit zusätzlich aufgenommen. Der Anhang wurde um eine mündliche Anfrage und einen Antrag der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag erweitert. Für die dritte Auflage aktualisiert wurden die Beiträge des Eine Welt Netzwerks Bayern e.V., von Henning Kaul MdL (CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag), des Landesarbeitskreises Bayern - Schule für Eine Welt e.V., der Kampagne Fair Handeln Bayern und der Artikel von Markus Raschke über die Strukturen des Fairen Handels in Bayern.
Alexander Fonari & Norbert
Stamm
München und Augsburg im Dezember
2004
Grußwort von Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
anlässlich der 3. Auflage des
Handbuches der Entwicklungspolitik in Bayern
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Millenniumserklärung aus dem Jahr 2000 markiert den Beginn einer neuen Ära der Entwicklungspolitik. Die darauf basierenden Millenniums-Entwicklungsziele lesen sich wie die acht Gebote einer gerechten Globalisierung für die internationale Staatengemeinschaft. Diesen Zielen haben wir uns auch in der deutschen Entwicklungspolitik verpflichtet. Die Bundesregierung hat im Aktionsprogramm 2015 festgelegt, welchen Beitrag Deutschland zur weltweiten Halbierung extremer Armut leisten will. Die Zielvorgaben sind also klar. Für deren Umsetzung bedarf es erheblicher Anstrengungen und einer Bündelung aller Kräfte. Hier ist nicht nur der Bund gefordert, vielmehr benötigen wir eine breite Mitwirkung aller gesellschaftlichen Kräfte insbesondere der Länder, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft sowie der Nichtregierungsorganisationen. Alle sind aufgerufen, ihr Engagement, ihre spezifischen Vorteile und Erfahrungen, Kreativität und Finanzkraft einzubringen.
Mit der Herausgabe der Publikation "Entwicklungspolitik in Bayern - Analysen und Perspektiven" leisten Germanwatch und das Eine Welt Netzwerk Bayern hierzu einen wertvollen Beitrag. Sie wurde in kürzester Zeit zu einer wichtigen Informationsquelle und einem Nachschlagewerk für entwicklungspolitisch Interessierte in Bayern. Darin werden die wichtigsten Akteure der bayerischen Entwicklungspolitik vorgestellt und gleichzeitig grundlegende Informationen für die Arbeit entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen gegeben. Die Beiträge stellen die Arbeit einzelner Nichtregierungsorganisationen sowie der Eine-Welt-Läden und lokalen Nord-Süd-Foren anschaulich dar. Damit wird auch allen Akteuren in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Bayern eine hilfreiche Übersicht über Ressourcen und Potentiale des Globalen Lernens an die Hand gegeben.
Möge diese Publikation einen wichtigen Beitrag dazu leisten, in der deutschen Bevölkerung das Verständnis für Entwicklungspolitik zu erhöhen und die Akzeptanz der Entwicklungszusammenarbeit zu steigern. Ich finde es eindrucksvoll, dass die Nachfrage nach der Publikation so groß ist, dass seit der Erstauflage im Jahr 2003 nunmehr bereits die dritte aktualisierte Auflage erscheint. Dies zeigt den Bedarf an entwicklungspolitischen Informationen in der breiteren Öffentlichkeit.
Liebe Leserin, lieber Leser, ich danke Ihnen allen sehr herzlich für Ihr Interesse und entwicklungspolitisches Engagement!
Mit freundlichen Grüßen
Heidemarie Wieczorek-Zeul