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Die offiziellen Hauptziele des Erneuerbaren-Gipfels 2004 sind 1.) Die Gestaltung von förderlichen politischen Rahmenbedingungen, die eine Marktentwicklung Erneuerbarer Energien ermöglichen, 2.) die Stärkung privater und öffentlicher Finanzierung, um eine zuverlässige Nachfrage nach Erneuerbaren Energien zu sichern und 3.) die Stärkung von menschlichen und institutionellen Kapazitäten sowie die Koordinierung und Intensivierung von Forschung und Entwicklung. Zentrale Akteure sind die Regierungen der teilnehmenden Staaten. Darüber hinaus wird ein wesentlicher Input auch von Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erwartet - allerdings sind die Platzkapazitäten für die Teilnahme sehr begrenzt, so dass weitaus nicht alle an einer Teilnahme interessierten Vertreter dieser Bereiche am offiziellen Konferenzgeschehen teilnehmen können.

Einer der wichtigsten, schon im Vorfeld gefassten Beschlüsse ist, dass die Konferenz keine einmalige Veranstaltung sein soll, sondern ein entsprechender Nachfolgeprozess ("Follow-Up") gewährleisten soll, dass die konkrete Umsetzung der Beschlüsse überprüft und die Ergebnisse weiterentwickelt werden. Ein besonderes - hoffentlich in Zukunft zur Selbstverständlichkeit gehörendes - Charakteristikum des Gipfels ist die "klimaneutrale" Durchführung. Dies bedeutet, dass die durch die Konferenz verursachten Emissionen einschließlich der Anreise der Teilnehmer über emissionsmindernde Gold-Standard-Projekte ausgeglichen werden.

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zuletzt geändert am 27.5.04 von Gerold Kier