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Zum Erreichen von Klimaschutzzielen können prinzipiell verschiedene Strategien eingesetzt werden. Beim Instrument des Emissionshandels im Sinne von "Cap and Trade" legen Staaten oder Staatengemeinschaften zunächst fest, welche Menge an Treibhausgas-Emissionen sie für vertretbar halten. Diese Entscheidungen sind nur dann zielführend, wenn sie eine fundierte wissenschaftliche Grundlage haben. Eine solche ist vor allem in den IPCC-Sachstandsberichten, den umfassendsten und zugleich in höchstem Maß seriösen und ausgewogenen Zusammenfassungen der weltweiten Klimaforschung, zu finden. Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass ehrgeizige Langfristziele notwendig sind, um den bereits heute einsetzenden Klimawandel zu stoppen oder zumindest in einer Weise zu verlangsamen, bei der die schlimmsten Konsequenzen vermieden werden können (näheres hierzu auf der nächsten Folie). Solche Langfristziele sind nur erreichbar, wenn verbindliche Zwischenschritte gesetzt werden, d.h. wenn die Emissionsobergrenze (engl. Cap) kontinuierlich heruntergesetzt wird. Wo diese festgesetzte Menge an Treibhausgasen ausgestoßen wird, ist dem Klimasystem vergleichsweise egal. Folglich ist der Handel (engl. Trade) mit Emissionen unter den oben genannten Voraussetzungen ein Instrument, das klimapolitisch nützlich und zudem - wie später noch dargelegt wird - wirtschaftspolitisch sinnvoll ist.

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zuletzt geändert am 21.12.03 von Gerold Kier