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Die Emissionen seit 1990 sind eine wichtige Datengrundlage für den Makroplan. Sie sind hier für CO2 einzeln nach Makrosektoren aufgespalten, während die gesamten Emissionen der im Kyoto-Protokoll geregelten Treibhausgase (CO2 plus CH4, N2O, HFCs, PFCs und SF6) nur summarisch aufgeführt sind. Für den Allokationsplan ist zunächst nur CO2 entscheidend, da andere Gase frühestens in der zweiten Phase (2008-12) im Emissionshandel geregelt sein werden.

Eine zusätzliche entscheidende Grundlage für den Allokationsplan sind die Klimaschutzvereinbarungen mit der deutschen Wirtschaft (Vereinbarung vom November 2000 und KWK-Vereinbarung vom September 2003).

Aus der Grafik lässt sich eine weitere zentrale Botschaft ablesen: Der Verkehr hat als einziger Makrosektor einen Emissionsanstieg zu verzeichnen - und das, obwohl die Treibhauswirkung des besonders klimaschädlichen und noch stärker wachsenden Flugverkehrs in der Grafik nur zu einem kleinen Teil enthalten ist (die Emissionen des internationalen Flugverkehrs sind dabei gar nicht erfasst, die des nationalen nur mit ihrem CO2-Anteil - die deutlich höhere Erwärmungswirkung durch die Bildung von Kondensstreifen und Zirruswolken wird derzeit gar nicht erfasst; siehe Germanwatch-Foliensatz "Klimaschutz im Fluge") . Da der Verkehrssektor zumindest derzeit noch nicht vom Emissionshandel abgedeckt ist, muss hier über andere Maßnahmen Klimaschutz-Verantwortung übernommen werden. Der EU-Flugverkehr sollte spätestens 2008 mit einer Emissionsabgabe belegt oder in den EU-Emissionshandel einbezogen werden.

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zuletzt geändert am 21.12.03 von Gerold Kier