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Ein starkes Indiz
hierfür liefert diese vom Internationalen Roten Kreuz herausgegebene
Statistik des letzten Jahrzehnts. Die Zahl der Wetterkatastrophen nahm
in dieser Periode stark zu, während die der geophysikalischen Naturkatastrophen
(z.B. Erdbeben, Vulkanausbrüche) in etwa stabil blieb.
In jedem Fall kann man feststellen: der Versicherungssektor ist schon jetzt durch extreme Wetterereignisse in zunehmendem Maße betroffen und wird bei einem Fortschreiten globaler Klimaveränderungen noch viel größeren Risiken ausgesetzt sein. Keine Frage - die Versicherung kann sich bei rechtzeitigem Handeln diesen Risiken weitgehend entziehen, sei es durch höhere Prämien, Begrenzungen der Auszahlungssumme oder Verweigerung von Versicherungsangeboten. In diesem Fall landen die Risiken wieder beim Einzelnen, beim Unternehmen oder beim Staat. |
| © GERMANWATCH zuletzt geändert am 7.4.03 von Gerold Kier |