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Es liegt auf der Hand, dass die Verringerung der globalen Erwärmung und ihrer nachteiligen Folgen nur durch entsprechende Investitionsentscheidungen erreicht werden kann. Je mehr Kapital beispielsweise für die Nutzung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz zur Verfügung steht und je weniger Kapital in treibhausgasintensive Technologien und Aktivitäten fließt, desto schneller kann der Umbau in Richtung einer zukunftsfähigen Gesellschaft erfolgen.

Doch welche Motivation wird diese Anlageentscheidungen leiten? Bei vordergründiger Betrachtung könnte man mutmaßen, dass primär die Sorge um das Wohl der Gesellschaft (einschließlich vor allem der Menschen in Entwicklungsländern und zukünftiger Generationen) Investoren dazu bewegt, das Thema Klimawandel zu berücksichtigen. Dieses Anlagekriterium - die Mittelverwendung - sollte auch selbstverständlich von verantwortungsbewussten Menschen und allen dem Gemeinwohl verpflichteten Institutionen wie Kirchen, Stiftungen, Bundesländern etc. einbezogen werden.

Doch es sind noch stärker die klassischen Anlagekriterien Sicherheit und Rendite, die immer mehr Investoren dazu bewegen, auf Klimarisiken zu achten. Nicht nur bei Privatanlegern, sondern auch bei Großanlegern ist dieser Umdenkprozess in Gang gekommen. Die folgenden Beispiele und Erläuterungen zeigen, wie stark und aus welchen Gründen bereits jetzt vorausschauende Anlegerinnen und Anleger in ihren Entscheidungen durch die Frage der Klimarisiken geleitet werden.

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zuletzt geändert am 7.4.03 von Gerold Kier