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Eines der Unternehmen,
für das ein hohes regulatives Risiko, eventuell sogar ein Klagerisiko
besteht, ist der Konzern Exxon, in Deutschland als Esso bekannt. Über
mehr als ein Jahrzehnt war dies nach allgemeiner Einschätzung das
Unternehmen, das in den USA und bei den UN-Klimaverhandlungen am meisten
gegen einen ernsthaften Klimaschutz opponiert hat. Zugleich verantwortet
es einen immensen Treibhausgasausstoß. Sein Engagement für Erneuerbare
Energieträger ist sehr gering. Als im Frühjahr 2002 eine Studie
eines Finanzberatungsunternehmens darauf hinwies, dass die Anti-Klimaschutz-Strategie
des Konzerns auch erhebliche finanzielle Risiken für den Konzern birgt,
stimmten nicht nur - wie im Vorjahr - die knapp zehn Prozent meist eher
ethisch argumentierenden Aktieninhaber für einen veränderten
Klimakurs von Exxon: Am 29. Mai 2002 gesellte sich ein Teil der traditionellen
Geldhäuser zu ihnen - und somit forderten schon 20 Prozent der Aktieninhaber
eine neue Klimapolitik des weltweit größten Ölkonzerns.
Das Klimathema hat sich somit als festes Thema auf den Hauptversammlungen
etabliert.
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| © GERMANWATCH zuletzt geändert am 7.4.03 von Gerold Kier |