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Wenn man die
Summe der menschlichen Aktivitäten weltweit betrachtet, so ist der
CO2-Ausstoß die Hauptursache für den menschgemachten Treibhauseffekt.
Es gibt jedoch noch weitere Treibhausgase, deren Erwärmungswirkung
zum Teil höher ausfällt, wenn sie in mehreren Kilometern Höhe
ausgestoßen werden. Berücksichtigt man neben dem CO2 auch die
anderen Treibhausgasemissionen des Flugverkehrs wie z.B. Wasserdampf und
Stickoxide, so ergibt sich für die Flugverkehrsemissionen im Durchschnitt
eine rund 2,7 mal so große Erwärmungswirkung wie die des CO2-Anteils
alleine (die Wirkung auf die Erderwärmung wird mit dem "Radiative
Forcing Index", kurz RFI, gemessen). Bezüglich des genauen Werts des
RFI der Flugverkehrs-Emissionen bestehen noch wissenschaftliche Unsicherheiten,
aber es gilt als sicher, dass er im Vergleich zum CO2-Anteil um das Zwei-
bis Vierfache höher liegt (siehe Spannbreitenbalken in der Grafik;
Quelle der Zahlen: IPCC). Gerade beim Flugverkehr ist es daher wichtig,
nicht den CO2-Ausstoß als Messgröße für die Erwärmungswirkung
heranzuziehen, sondern den RFI.
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| © GERMANWATCH zuletzt geändert am 29.4.03 von Gerold Kier |