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Wie aber kann man einer Lösung des Problems entscheidend näher kommen? Eine wichtige Grundlage hierfür ist es, zwei grundsätzliche Ziele globaler Entwicklung zu akzeptieren. Zum einen müssen unsere Treibhausgasemissionen sehr bald stark reduziert werden. Gelingt dies nicht, so müssen wir davon ausgehen, dass die negativen Konsequenzen des globalen Klimawandels Ausmaße erreichen werden, die alle bisherigen Erfahrungen der Menschheit in den Schatten stellen - nicht nur im Hinblick auf wirtschaftliche Schäden, sondern besonders auch bezüglich des unermesslichen menschlichen Leids. Auf der anderen Seite müssen wir anerkennen, dass der Flugverkehr eine sehr wichtige Rolle für die Entwicklung der Menschheit hat - sowohl hinsichtlich des Austauschs von Waren als auch im Bereich der Kommunikation und der Völkerverständigung. Eine Zunahme des internationalen, vor allem des interkontinentalen Flugverkehrs wird daher auch wichtige, positive Effekte haben. Nicht zuletzt aus diesem Grunde wird man den Flugverkehr in den kommenden Jahrzehnten kaum verringern können und wollen. Um beide Ziele in Einklang zu bringen, bleiben nur zwei Möglichkeiten, die beide genutzt werden sollten. Zum einen sollte das Wachstum des Flugverkehrs - wenn es schon nicht gestoppt werden kann - zumindest begrenzt werden, indem möglichst viele unnötige Flüge vermieden (z.B. durch den Einsatz von Telekommunikation) oder auf andere Verkehrsträger verlagert werden. Zum anderen sollte ein wachsender Anteil der dennoch anfallenden Flugverkehrsemissionen durch emissionsmindernde Projekte in anderen Bereichen ausgeglichen werden.

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zuletzt geändert am 29.4.03 von Gerold Kier