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Nicht zuletzt
kann jede/r von uns als Privatperson einen großen Beitrag leisten,
um die Auswirkung seiner bzw. ihrer Flugreisen auf die Klimaerwärmung
möglichst gering ausfallen zu lassen. Grundlage für die Motivation,
hier aktiv zu werden, mag die Einsicht sein, dass es praktisch keine andere
(legale) Aktivität gibt, die eine ähnlich starke Auswirkung auf
die Erderwärmung hat wie eine Flugreise. Dies gilt sowohl pro Zeiteinheit
als auch - wenn der Vergleich mit anderen Formen der Fortbewegung gemacht
wird - bezogen auf die Reisestrecke. Soweit möglich, sollte man versuchen,
auf andere Verkehrsmittel wie z.B. die Bahn auszuweichen. Manche Flugreisen
sind vielleicht nicht wirklich notwendig: auch an näher gelegenen
Reisezielen kann man einen schönen und erholsamen Urlaub verbringen,
statt Shopping in London gibt es sicher auch andere attraktive Möglichkeiten
der Freizeitgestaltung und anstelle eines "echten" Treffens kann, vor allem
im beruflichen Umfeld, eventuell auch einmal eine Telefon- oder Videokonferenz
anberaumt werden. Fällt die Wahl dennoch auf eine Flugreise, so gibt
es schließlich die Möglichkeit, die oben erwähnten Kompensationsdienstleistungen
zu nutzen. Voraussetzung hierfür ist zunächst einmal, dass möglichst
viele Kunden bei ihren Reisebüros danach fragen, um dieses derzeit
noch nicht sehr weit verbreitete Angebot bei seiner Markteinführung
zu unterstützen. Sobald bzw. soweit solche Dienstleistungen angeboten
werden, sollten sie natürlich von möglichst vielen Kunden genutzt
werden.
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| © GERMANWATCH zuletzt geändert am 29.4.03 von Gerold Kier |