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Hohe Agrarpreise - Mehr Hunger oder mehr Chancen für den ländlichen Raum?

Dokumentation des Fachgesprächs vom 5. Mai 2008

Nachdem die realen Agrarpreise über Jahrzehnte gesunken sind, hat sich in den letzten acht Jahren eine deutliche Trendwende vollzogen. Im Unterschied zu den bekannten und historisch immer wieder auftretenden Schwankungen der Preise für Agrarprodukte scheint die derzeitige Entwicklung langfristig zu sein.

Die Gründe dafür sind vielfältig und bislang nur in Ansätzen analysiert. Steigende Energiepreise, sich verändernde Nachfragestrukturen, dürrebedingte Ernteausfälle, die steigende Nachfrage nach Energiepflanzen, sinkende Lagerbestände und Spekulationen werden als Schlüsselfaktoren diskutiert. Auch die Auswirkungen der steigenden Preise sind vielfältig: Während sie einerseits das Potential haben, mehr Wertschöpfung in den ländlichen Raum zu bringen und Produzentinnen fair für ihre Produkte zu entlohnen, führen sie andererseits zu Versorgungsnöten und bieten Anreize zu einer weiteren Intensivierung der Landwirtschaft, mit problematischen Auswirkungen auf Umwelt und Klima.

Um sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen der derzeitigen Entwicklung für den ländlichen Raum besser zu verstehen und um über politische Antworten zu diskutieren, haben die Heinrich Böll Stiftung, der Evangelische Entwicklungsdienst und Germanwatch zu einem Fachgespräch mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft eingeladen, das am 5. Mai 2008 in Berlin stattgefunden hat.

>> Vollständige Dokumentation [PDF, 1,5 MB]
 


zuletzt geändert am 22.5.08