African smallholders in focus - a voice in EU trade policy
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Die erste Austauschkonferenz fand
statt, als die Ergebnisse der EPA-Verhandlungen noch ungewiss waren und
es uns deswegen nicht möglich war, die möglichen Politik-Inhalte
dieser Vereinbarungen vorherzusagen. Die EPAs werden Verträge zwischen
der EU und ihrer vorher kolonialisierten AKP Länder sein, die von
der WTO bestätigt werden. Besonders die Abschwächung der einseitigen
Präferenzen wurde mit wachsenden Bedenken diskutiert. Vorher gewährleistete
die Cotonou-Konvention den AKP-Ländern eine präferenzielle Behandlung.
Die EPAs würden im Gegensatz dazu eine Freihandelszone zwischen den
AKP-Ländern und der EU bilden. Das würde besonders in Afrika
schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, da dort die Mehrzahl der
Bevölkerung in ländlichen Gebieten lebt, wo die absolute Zahl
der in Armut lebenden Menschen ansteigt. Mit unserem dialogorientierten
Projekt "Afrikas Kleinbauern im Blickpunkt - für mehr Gehör in
der EU-Handelspolitik" (2007-2009) wollen wir diese Situation in Zusammenarbeit
mit FIAN, UK Food Group und Both ENDS verändern. Außerdem wollen
wir mit unserer Informationsarbeit bei den EPA-Verhandlungen die Stimme
der Kleinbauern hörbarer machen. Die erste Austauschkonferenz reflektierte
die Erfahrungen des ersten Jahres (z.B. der Fact Finding Missions nach
Ghana und Sambia) und entwickelte Aufgaben für das nächste Jahr.