Die Initiative der EU Kommission, für mehr Transparenz bei den EU-Agrarsubventionen zu sorgen, droht auf halbem Wege stecken zu bleiben. Die EU-Kommission schlägt vor, in Zukunft zwar die Summe der Zahlungen an jeden landwirtschaftlichen Betrieb zu veröffentlichen, nicht aber, aus welchen Programmen sie geleistet werden. So bliebe im Dunkeln, ob ein Betrieb Geld für einen hochtechnisierten Schweinestall oder für die Umstellung auf biologischen Landbau erhält. Die 36 in der "Initiative für Transparenz bei EU-Agrarsubventionen" zusammenarbeitenden Organisationen fordern die EU-Agrarkommissarin daher auf, sich für eine aussagekräftige Aufschlüsselung der Zahlungen einzusetzen. Nur so lassen sich die Wirkungen auf Nachhaltigkeitsziele einschätzen.
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