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Thesen zur Klima-AUSBADE-Kampagne
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Die Menschen in den Entwicklungsländern sind besonders verletzlich
gegenüber den Konsequenzen des globalen Klimawandels, vor allem die
direkt von der Landwirtschaft abhängige Bevölkerung.
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Die großen Verursacher des menschgemachten globalen Klimawandels
sitzen ganz woanders: in den Industrieländern und den Reichtumsinseln
der Schwellen- und Entwicklungsländer.
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Diese haben dem Verursacherprinzip gemäß die Pflicht, ihren
Treibhausgasausstoß deutlich zu reduzieren.
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Zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes wurde – trotz des wichtigen
Durchbruches für das Kyoto-Protokoll - bisher längst nicht
genügend getan. Einige Staaten, allen voran die USA und Australien,
entziehen sich ihrer Verantwortung völlig.
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Gesteigertes Engagement und Anreize für Erneuerbare Energieträger,
Kraftwärmekopplung sowie Energieeffizienz und der Schutz der Wälder
sind unerlässlich, um die Risiken des globalen Klimawandels
zu begrenzen.
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Wegen der zögerlichen Klimaschutzpolitik ist ein Teil der Konsequenzen
des globalen Klimawandels bereits heute nicht mehr abwendbar.
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Deshalb kommt zunehmend eine zweite Pflicht auf die Hauptverursacher zu.
Die besonders Betroffenen bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen
und auftretende Schäden zu kompensieren. Einiges spricht dafür,
dass dies nicht nur eine moralische, sondern sogar eine rechtliche Pflicht
ist.
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Wir brauchen internationale Strukturen der Verantwortungsübernahme.
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In einem Suchprozess gilt es zu prüfen, welche Rolle Fondslösungen,
Versicherungslösungen, Katastrophenoptionen, Entgelte für die
Nutzung globaler Gemeinschaftsgüter, das Völkerrecht sowie das
je nationale Haftungsrecht zur Förderung von Anpassung und zur Finanzierung
von Kompensation spielen können.
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Dieses Ziel wird nur erreicht werden, wenn zahlreiche Menschen sich dafür
einsetzen. Werden Sie Klima-Kampagnera oder Klima-Kampagnero!
Christoph Bals und Britta Horstmann
zuletzt geändert
am 17.6.02