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Nr. 9 / Februar 2001
Umfassende Vorbereitungen unumgänglich
Fortsetzung des Klimagipfels verschoben
Neuer Bericht der weltweit höchsten Autorität in Klimafragen zum Stand der Klimawissenschaft
CO2-Konzentration wahrscheinlich so hoch wie in den letzten 20 Millionen Jahren nicht mehr
CO2-Ausstoß in Deutschland entwickelt sich im Jahr 2000 beunruhigend
Braunkohlekraftwerke verderben CO2-Bilanz
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Braunkohle - Stolperstein des deutschen Klimaschutzes

Die Bundesregierung hat dem Proteststurm gegen die Öko-Steuer standgehalten. Die Autofahrer fuhren tatsächlich weniger und kauften - wenn überhaupt - eher spritsparende Autos. Es wurde auch weniger geheizt. Hierbei kam wohl der Treibhauseffekt selbst zur Hilfe: Das Jahr 2000 war in Deutschland das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturmessung. Auch der politisch in Gang gesetzte revolutionäre Siegeszug der Erneuerbaren Energieträger schreitet voran.

Doch dennoch: der kräftige Anstieg des klimaschädlichsten Energieträgers Braunkohle steigert den CO2-Ausstoß in Deutschland im Jahr 2000. Er deckt die Achillesferse des deutschen Klimaschutzes auf: auch der effiziente Einsatz von mehr Braunkohle unterläuft alle ernsthaften Klimaschutzziele. Erneuerbare Energien werden schon in ein, zwei Jahren mehr Arbeitsplätze als die Kohle schaffen. Dies sollte auch der SPD zu Denken geben. Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung auf Gasbasis, schadstoff- und risikobezogene Ökosteuer bzw. ein Emissionshandelssystem heißen die möglichen Auswege.

Christoph Bals

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Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, K. Milke, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

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zuletzt geändert am 14.2.2001