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Nr. 12 / Juli 2001
Zentrale Aktion der Umweltorganisationen zum Klimagipfel in Bonn
Das Rettungsboot für's Klima
Internationale Wirtschaftsinitiative "e-mission 55" fordert Umsetzung des Kyoto-Protokolls
Flagge zeigen für den Klimaschutz
Royal Society und weitere 16 wissenschaftliche Akademien rufen zum Handeln im Klimaschutz auf
Ratifizierung des Kyoto-Protokolls kleiner, aber wesentlicher erster Schritt
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Service
Schlechte Zeiten für Klimaskeptiker

Das Ergebnis kam für die US-Regierung überraschend. Sie hatte ein Komitee von Wissenschaftlern des National Research Council mit einer Stellungnahme beauftragt, in der Hoffnung, dass diese die führende Autorität der internationalen Klimawissenschaft, den IPCC kritisieren und damit den klimapolitischen Handlungsdruck verringern würde. Doch die Wissenschaftler erwiesen sich als unbestechlich. Fred Singer, der seit Jahren die Klimaskeptiker in den USA organisiert, schrieb am Tag der Veröffentlichung eine entsetzte Mail: "Es ist sogar schlimmer als die IPCC-Zusammenfassung. (...) Und es schließt in seinem entscheidenden Satz nichts weniger, als dass menschliche Aktivitäten das Klima erwärmen und das seit 50 Jahren getan haben. Ohne wenn und aber." 

Nur irrationale Träumer können noch erwarten, dass der klimapolitische Handlungsdruck abnimmt. Er wird zunehmen. Darauf sollten sich alle in Politik und Wirtschaft einstellen.

Christoph Bals

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, K. Milke, G. Kier, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

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zuletzt geändert am 5.7.2001