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Nr. 24 / Dezember 2002
Britische Kommission über die globalen Auswirkungen des Flugverkehrs
Politik gegen Verkehrszunahme nötig
Wirtschaft diskutierte Bericht über die Klimaänderung
Eine "ernste Bedrohung" für die Weltwirtschaft
EU-Umweltministerrat verabschiedet Emissionshandels-Richtlinie
"Gut für Umwelt und Industriestandort Deutschland"
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Willkommen in der treibhausgasbegrenzten Welt!

Die Würfel sind gefallen. Die EU wird 2005 ein System des Emissionshandels einführen, das auf einer stetigen Begrenzung des industriellen Treibhausgas-Ausstoßes beruht. Nach zähem Ringen haben sich in der EU und in Deutschland die konstruktiven Kräfte durchgesetzt. Die ökologische Logik wird nun verstärkt in die ökonomische Logik umgesetzt. Mehr Klimaschutz heißt für die Industrie ab jetzt mehr Geld. Der deutsche  Klimazug wird damit in Zukunft von drei Lokomotiven gezogen. Erstens vom Emissionshandel als einem Least-Cost-Instrument, um möglichst kostengünstig die notwendigen Reduktionen in der Industrie zu erzielen. Zweitens vom Erneuerbaren-Energien-Gesetz, das für das kommende Solarzeitalter zentrale Technologien in den Markt einführt. Drittens von der Öko-Steuer, die für die Energieverbraucher den Anreiz setzt, weniger Energie nachzufragen.

Diese drei zentralen Instrumente und ihr Zusammenspiel gilt es für die jeweiligen Zielgruppen konsequent weiterzuentwickeln.

Christoph Bals

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, G. Kier, K. Milke, E. Stute, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
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zuletzt geändert am 19.12.02