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Nr. 27 / Juni 2003
Keine ausreichenden Klimaschutzmaßnahmen der westlichen Industrieländer
Emissionsanstieg um 17 Prozent bis 2010
Abkühlender Effekt der Aerosole bislang unterschätzt
Globale Erwärmung von schlimmstenfalls 7 bis 10 °C zu befürchten!
Neue Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Gebäudesanierung
Teilschulderlass in Höhe von 20 Prozent der Darlehenssumme
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Service
Klimasignale des Finanzmarkts

Immer mehr Akteure des Finanzmarktes betonen, dass der Klimawandel in hohem Maße ein ökonomisches Thema ist. Eine neue Studie der WestLB geht von einem steigendem Druck für Unternehmen aus, sich dem Thema zu stellen. Gründe dafür sind das immer wahrscheinlicher werdende Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls; die Einführung von Emissionshandelssystemen; das sich immer deutlicher abzeichnende, wachsende Risiko extremer Wetterereignisse mit hohen Kosten; das zunehmende Risiko von Schadensersatzprozessen; die wachsende Bedeutung von Corporate Governance; der wachsende Einfluss von Stakeholder-Gruppen und von Shareholder Activism. Auch die Wahrnehmung geopolitischer Risiken (Rohölabhängigkeit) könnte dem Klimazug "Dampf machen".

Klimawandelstrategien eignen sich - so die Studie - besonders gut als Signal und Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen Unternehmen, da sie nicht einfach und ohne hohen Aufwand zu imitieren sind.

Stehen Zeiten ernsthafteren Klimaschutzes vor der Tür?

Christoph Bals

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, C. Braun-Munzinger, G. Kier, K. Milke, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
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zuletzt geändert am 20.6.03