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Nr. 29 / August 2003
Aktuelle Hitzewellen lassen Wissenschaftler mehr Klimaschutz einfordern
"Das Klima muss sich ändern"
Einigung im EU-Parlament und im Ministerrat über EU-Emissionshandelsrichtlinie erzielt
Ab 2005 Begrenzung für fast die Hälfte der EU-Emissionen
Interessenverband für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße legt Studie vor
Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene senkt Emissionen
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"Normale Hitzewellen"

Am 7. August wurde in Deutschland ein neuer Temperatur-Höchstwert erreicht. Drei Tage später übertrafen in Großbritannien die Temperaturen Allzeit-Hitzerekorde.

Immer wieder sind in den Medien Stimmen zu vernehmen, die gegenwärtigen Hitzewellen um den Globus seien nichts Außergewöhnliches. Das "habe es immer schon gegeben".

Fragt sich nur, welcher Zeitmaßstab zum Vergleich herangezogen wird.

Wie war das Wetter noch vor über 420.000 Jahren, als die Konzentration von Kohlendioxid - dem neben dem Wasserdampf wichtigsten Treibhausgas - letztmals so hoch war wie heute? 

Man kann also anmerken: "Das hat es schon immer gegeben". Das letzte Mal liegt dies für die CO2-Konzentration allerdings über zweihundertmal länger zurück als Christi Geburt. Wann genau, weiß keiner (mehr) - nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist es rund 10 bis 20 Millionen Jahre her.

Auch kann sich keiner daran erinnern, dass die Europäische Union schon einmal ein Exportverbot für Getreide ausgesprochen hat, weil die kommende Ernte so niedrige Erträge erwarten lässt.

Manfred Treber

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Braun-Munzinger, G. Kier, K. Milke, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

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zuletzt geändert am 13.8.03