| Fantasie für Russland
Das Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls
hängt am immer noch zögernden Russland. Ausgangspunkt einer erfolgversprechenden
deutschen oder EU-Initiative, Russland Kyoto schmackhaft zu machen, sind
eigene Interessen:
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an einer Stärkung der UN und des
Klimaschutzes;
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an Versorgungssicherheit, gerade auch
an langfristigen Gaslieferungen;
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an einer Etablierung der deutschen Wirtschaft
als Marktführer für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien
in Russland.
Ziel müsste eine privat finanzierte
und öffentlich abgesicherte großangelegte Offerte sein, in Energieeffizienz
und Erneuerbare Energien in Russland zu investieren. Für das in Russland
eingesparte Gas würden jetzt zusätzliche langfristige Erdgas-Lieferverträge
nach Deutschland abgeschlossen. Anders als die "heiße Luft" Russlands
wären - nach dem Inkrafttreten von Kyoto - Zertifikate für real
getätigte Klimaschutz-Investitionen in Europa willkommen. Sie erhöhen
zudem die Rendite der Investoren.
Christoph Bals |