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Nr. 32 / Januar 2004
Neue wissenschaftliche Erklärung für die Extremwerte des Sommers 2003
Rekordsommer werden zur Regel
Neues Klima-Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU)
Infragestellen von Kyoto würde Klimaschutz um Jahre zurück werfen
Blairs Chefwissenschaftler attackiert die US-Klimapolitik
"US-Klimapolitik ist größere Bedrohung als Terrorismus"
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Emissionshandel: Das Ende der Vertraulichkeit

Die Klimawissenschaft bestätigt mit ständig neuen Erkenntnissen, was wir alle spüren: Der globale Klimawandel als höchst riskantes Großexperiment mit Mensch und Natur ist längst in Gang. Doch einige in der deutschen Energiewirtschaft reagieren immer noch mit Vogel-Strauß-Politik.

Entgegen ihren Zusagen auf strikte Vertraulichkeit gaben sie den Regelungsvorschlag des Umweltministeriums für den Emissionshandel an das Handelsblatt weiter. Und obwohl nach diesen Plänen alle Ersatz-Kohlekraftwerke für die volle Laufzeit des Gesetzes (2012) mit den vollen Emissionsrechten des weniger effizienten Vorgängerkraftwerkes ausgestattet werden, behauptet Vattenfall-Chef Klaus Rauscher, die Pläne würden auf eine "faktische Dekarbonisierung der deutschen Energiewirtschaft" hinauslaufen. Das Ende der Kohle läutet das Gesetz nicht ein. Wohl setzt es einen wirtschaftlichen Anreiz, bei Neuinvestitionen auch den CO2-Ausstoß zu berücksichtigen. Das ist Sinn und Zweck des Gesetzes.

Christoph Bals

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, G. Kier, K. Milke, B. Ostwald, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
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zuletzt geändert am 19.1.04