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Nr. 33 / April 2004
Zunehmende Bedeutung des Klimawandels für die Swiss Re
Versicherung warnt vor Klimakatastrophe
Einigung zum Emissionshandel als größter Rückschlag für den Klimaschutz seit Bushs Ablehnung des Kyoto-Protokolls
Industrie bekommt Zertifikate für jährlich 15 Mio Tonnen CO2 geschenkt
Studie über sechs verschiedene Regionen weltweit bringt alarmierende Befunde
Massives Artensterben bei ungebremster Klimaänderung
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Climate is business

Der deutsche Kompromiss zum Emissionshandel geht davon aus, unsere Wettbewerbsfähigkeit vertrage keinen Klimaschutz. Dabei wurde gerade durch diese Entscheidung eine Chance vertan, mittels des Emissionshandels die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken. Es wurde kein Aufbruchsignal zum Umbau eines Energiesystems gegeben, das uns offensichtlich auf den Weg eines immer gefährlicheren Großexperimentes mit Mensch und Natur führt.

Angesichts dieser Mutlosigkeit gilt es jetzt umso mehr, durch ernsthafte Verhandlungen der EU mit dem Kyoto-Zögerer Russland das Inkrafttreten von Kyoto zu sichern. Ergänzend geht es um den Aufbau von bilateralen Energiepartnerschaften, die offenkundig machen, welche ökonomischen Potenziale in einem forcierten Klimaschutzengagement liegen.

Ein Baustein könnte etwa eine auf Energieeffizienz konzentrierte Energiepartnerschaft mit China sein. Dies käme der chinesischen Entwicklung, dem Klimaschutz und unserer Wirtschaft zu Gute - solange sie Weltmarktführer in Sachen Energieeffizienz ist. Climate is business, Herr Clement!

Christoph Bals

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, C. Holl, G. Kier, K. Milke, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
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zuletzt geändert am 5.4.04