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Nr. 38 / November 2004
Nach der US-Wahl Telegramm von Gerhard Schröder an George W. Bush
Bundeskanzler und Außenminister: Klimawandel ist Sicherheitsrisiko
Wegweisende Vorhaben aus dem Vereinigten Königreich zur Klimapolitik
G8-Präsidentschaft für internationale Fortschritte ausnutzen
Neuer Ausblick der Internationalen Energieagentur (IEA)
Welt steuert in eine Energiekrise
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Jetzt gilt es für die EU, im Klimaschutz entschieden voran zu gehen

Durch die Ratifizierung Russlands ist das Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls gesichert. Die hohen Ölpreise fördern weltweit das Nachdenken über Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Die nicht mehr übersehbare Häufung an Wetterkatastrophen lässt sogar die Bild-Zeitung den Klimakollaps ausrufen. Keine Frage - lange hatte die Politik nicht mehr so viel Unterstützung für die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen.

Nach der US-Wahl lässt sich deutlich erkennen, an welcher Wegscheide wir stehen. Steckt die EU jetzt nach dem Muster der bisherigen US-Regierung den Kopf in den Sand? Oder ergreift sie beherzt die Chance einer klimapolitischen Vorreiterrolle? Dadurch, dass der weltweit größte Energiewachstumsmarkt China zunehmend laut nach Energieeffizienz und Erneuerbaren Energieträgern ruft, spricht immer mehr dafür, dass sich eine Vorreiterrolle auch in Arbeitsplätzen auszahlt.

Wann haben die USA zuletzt Europa die Vorreiterrolle bei einer neuen Technologiewelle überlassen? 

Christoph Bals

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, C. Faller, G. Kier, K. Milke, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
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zuletzt geändert am 12.11.04