| Dr. Berz im Ruhestand?
Der "Master of Disaster" geht nach
30 Jahren erfolgreicher GeoRisiko-Forschung in den Ruhestand. Die augenscheinliche
Häufung von Wetterkatastrophen wie Stürmen, Überschwemmungen,
Hitzewellen und Waldbränden spiegelt sich nirgends so deutlich wider
wie in den Statistiken der Münchener Rück, die Dr. Berz und sein
Team zu einem Aushängeschild der Rückversicherung gemacht haben.
Da sie "fast immer auf außergewöhnliche, oft sogar nie zuvor
registrierte Extremwerte meteorologischer Größen wie Temperatur,
Niederschlag und Wind" (Berz) zurückzuführen sind, gehören
sie zu den stärksten Indizien für den menschgemachten Klimawandel.
Jüngstes Alarmzeichen: Im März 2004 gab es erstmals (!) einen
Wirbelsturm über dem tropischen Südatlantik vor der brasilianischen
Küste, wo bislang die Wassertemperaturen stets zu kalt dafür
waren. Damit könnten in Zukunft den dicht bevölkerten Küsten
Brasiliens Hurrikane drohen.
Seit 10 Jahren hat Germanwatch in
intensivem Dialog vom Erfahrungsschatz und Urteilsvermögen dieser
Persönlichkeit profitiert. Wir hoffen auch im (Un-)Ruhestand auf die
Fortsetzung des Dialoges mit unserem neuen Ehrenmitglied.
Klaus Milke, Christoph Bals |