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Nr. 45 / November 2006
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US-Energieversorger stellt sich dem Problem Klimawandel
"Eigentor der US-Energiewirtschaft"
Forscher des Hadley Centre warnen vor Dürren durch Klimawandel
Ab 2100 ein Drittel der Erde für Landwirtschaft unbrauchbar?
Stellungnahme der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz zum globalen Klimawandel
Deutschland ist moralisch verpflichtet, Klimaschäden zu kompensieren
Gerichtsprozess wegen Klimaschäden durch Fahrzeugemissionen
Kalifornien klagt gegen Autohersteller
Europäischer Gewerkschaftsbund verlangt Emissionsreduzierung in EU um 75% bis 2050
Langfristige EU-Klimapolitikziele für Arbeitsplätze wichtig
Finanzsektor fordert politische Rahmensetzung und sieht Klimarisiken und -chancen
Stellungnahme von Investoren zum Klimawandel
Wissenschaftler der Royal Society melden sich zu Wort
Klimaskeptiker-Finanzierung durch Exxon in der Kritik
Service
Dynamik in Nairobi?

Eine entscheidende Phase für den internationalen Klimaschutz hat begonnen (- deshalb diesmal ausnahmsweise eine KlimaKompakt-Doppelausgabe). Die deutsche Regierung hat dabei eine Schlüsselrolle inne: Als gewichtigstes Mitglied der verhandlungsführenden EU-Troika wird sie beim jetzt beginnenden Klimagipfel in Nairobi stark die EU-Position prägen. Im Januar übernimmt sie dann sowohl die EU- als auch die G8-Präsidentschaft. In der EU werden in dieser Zeit die Eckpunkte für die internationale Post-2012-Klimastrategie und das Design des Emissionshandels nach 2012 festgeklopft. Es wäre der richtige Zeitpunkt, um Energieeffizienz zu einer zentralen Säule der EU-Energiepolitik zu machen. Dies würde auch ermöglichen, auf dem G8- (plus E5-)Gipfel in Deutschland das Thema Energieeffizienz - auch in den USA, China und Indien - voranzutreiben. Effizienz dient der Energie- und Klimasicherheit, und sie schafft Arbeitsplätze zuhause. 

Ein erfolgreicher Klimagipfel in Nairobi sowie starke Klimaschutzakzente in der EU und G8 liefern die geeignete Hintergrunddynamik, um dann Ende des kommenden Jahres ein starkes internationales Mandat für die Post-2012-Verhand-lungen zu erreichen. Erfolgreich ist Nairobi, wenn die Entwicklungsländer mit dem Gefühl heimfahren, dass "ihre" Themen wie neue Instrumente und neues Geld für die Anpassung an den Klimawandel, für verstärkten Waldschutz und Technologietransfer im Mandat des nächsten Jahres  gut repräsentiert sein werden.

Christoph Bals

Redaktion: Alexander Krautz, Dr. Manfred Treber, Sven Harmeling (V.i.S.d.P.), Christoph Bals, Dr. Gerold Kier, Dustin Neuneyer
 

Gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
 


zuletzt geändert am 6.11.06