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Bericht über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Europäische Union

Arme Länder im Süden und Osten Europas am stärksten betroffen

Die Universität von East Anglia stellte zwei Wochen vor dem Klimagipfel in Den Haag eine Untersuchung über die Folgen der zu erwartenden Klimaänderung für Europa sowie Anpassungsmöglichkeiten für die EU vor. Die Ergebnisse zeigen eine deutlich stärkere Betroffenheit der armen Regionen - an der Peripherie - im Vergleich mit dem reichen Zentrum der EU auf.

Der von der Europäischen Union geförderte und von Martin Parry herausgegebene Bericht kommt zum Schluß, daß nachteilige Effekte der Klimaänderung im südlichen Europa stärker ausfallen würden als im Norden. In den mediterranen Regionen träten zunehmende Desertifikation, Wasserknappheit und Waldbrände auf.

Folgen im südlichen Europa

Konsequenzen für die Politik

Eine sofortige Revision der EU-Politiken in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei und Regionalentwicklung hälfe Europa, sich an den Klimawandel anzupassen, indem die negativen Folgen abgeschwächt und die meisten der positiven Folgen realisiert würden.

Quelle: http://www.jei.uea.ac.uk/projects/acacia_report.htm; Launch of the ACADIA Report

Übersetzung durch GERMANWATCH


zuletzt geändert am 12.11.00