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Briefing Paper

Der Anpassungsfonds: ein Modell für die Zukunft?

August 2009

Autoren:
Achala Chandani (IIED),
Sven Harmeling und Alpha Oumar Kaloga (Germanwatch)

Angesichts von Millionen armen Menschen, die schon heute den Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt sind, ist Anpassung weltweit eine dringende - und teure - Angelegenheit. Der Anpassungsfonds, der unter dem Kyoto-Protokoll eingerichtet wurde, hat besondere Eigenschaften, die zu Vorboten einer neuen Ära internationaler Zusammenarbeit zu Anpassung werden könnten. Beispielsweise ist seine Leitungsstruktur ein neuartiger Ansatz zum Managment von Finanzmitteln im Rahmen der UN-Klimakonvention. Das Leitungsgremium des Anpassungsfonds arbeitet in einer sehr konstruktiven Weise und weiterer Fortschritt wird noch vor dem Klimagipfel Ende 2009 in Kopenhagen erwartet. Der von Entwicklungsländern angemeldete Bedarf an Finanzmitteln für Anpassung ist jedoch sehr hoch: konservativen Schätzungen zufolge liegt er bei 50 Mrd. US$ pro Jahr. Die aktuelle Struktur und Finanzierung des Fonds sind lediglich ein erster Schritt, um diese Lücke zu schließen. Und trotz des beträchtlichen Fortschritts der letzten 18 Monate sehen viele Länder, vor allem Industrieländer, diesen Ansatz immer noch sehr skeptisch. Ein Detailblick auf die Entwicklung des Fonds bietet wichtige Einblicke in sein zukünftiges Potenzial als Modell für Anpassungsfinanzierung.

>> Briefing Paper: The Adaptation Fund: a model for the future? [PDF, 310 KB]
 

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zuletzt geändert am 14.9.09