Der G8-Gipfel von Gleneagles 2005
hat einen Dialogprozess zwischen den G8-Staaten und anderen für den
Klimaschutz wichtigen Staaten in Gang gesetzt ("Gleneagles Dialogue").
Im September 2007 wird in Deutschland die nächste Runde des Dialogs
stattfinden. Nun melden sich hierzu internationale Nichtregierungsorganisationen
mit einer Deklaration zu Wort. Diese wurde auf einem internationalen NGO-Workshop
vom 23. bis 25. März unter Beteiligung von Germanwatch in Bonn erarbeitet.
Die Deklaration soll beim G8-Gipfel
vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm Druck auf die PolitikerInnen machen,
ihre Energiepolitik nachhaltig und am Ziel des Klimaschutzes orientiert
zu gestalten. Das Dokument wurde auch Ende April bei einem Dialogforum
mit den G8-Sherpas in Bonn präsentiert.
Die Erklärung beinhaltet Forderungen an die Regierungen, ihre Energiepolitik in Einklang mit dem Ziel zu bringen, den globalen Temperaturanstieg auf weniger als zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Sie definiert verschiedene Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele, u.a. Reduktion der Treibhausgase, klimaverträgliche Verlagerung von Investitionen, Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils der Erneuerbaren Energien, Verbesserung des Zugangs zu Energie vor allem in Entwicklungsländern sowie Anpassung an die Folgen des Klimawandels und die veränderte Energiesituation.
>> Deklaration
"A Global Deal for a below 2°C Energy Vision" [PDF, 100KB]