Einsendefrist: 20. September
2008
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Hintergrundinformationen
Der Klimawandel ist in aller Munde. Extreme Hitze in Südeuropa, verheerende Hurrikans in den USA, Überschwemmungen in Ostdeutschland. Dass sich das Klima ändert, ist wissenschaftlich nicht mehr strittig. Die Auswirkungen auf Mensch und Natur werden immer mehr Realität. Häufig fällt aber gerade in der Berichterstattung in Deutschland hinten herunter, dass die Menschen in den Industrieländern deutlich besser mit den Konsequenzen umgehen können als in großen Teilen der ärmeren Entwicklungsländer: Dort leiden bereits heute viele Millionen Menschen unter Armut und Wasser- oder Nahrungsmangel, der durch den Klimawandel verschärft wird. Gleichzeitig verursacht jeder Deutsche mit 10 Tonnen jährlich im Durchschnitt immer noch doppelt so viele klimawirksame CO2-Emissionen wie ein Chinese, zehnmal so viele wie ein Inder und 30mal so viele wie ein Bewohner Kenias. Der deutsche Wert beträgt zudem das Fünffache dessen, was langfristig die Erdatmosphäre pro Bewohner vertragen kann. Ist das global gerecht? Was folgt daraus für unsere Lebensstile? Wie sieht "Gerechtigkeit im Treibhaus" aus? Diese Fragen stellt auch das breite zivilgesellschaftliche Bündnis zum Klimaschutz in Deutschland, die Klima-Allianz, die Germanwatch mitgegründet hat. Ein Schwerpunkt der Klima-Allianz liegt darauf, mit Aktionen am Globalen Aktionstag am 6.12.08 die Öffentlichkeit für Klimagerechtigkeit zu sensibilisieren.
Als inhaltliche Grundlage können dienen: