| Der Klimawandel droht, die derzeit
ohnehin angespannte Welternährungssituation weiter zu verschärfen.
Der vierte Fortschrittsbericht des Weltklimarates IPCC kommt - basierend
auf der Auswertung wissenschaftlicher Studien - zu einer kritischen Beurteilung
der möglichen Folgen des Klimawandels auf Ernährungssicherheit
und Agrarproduktion. Auch die Welternährungsorganisation FAO warnt
vor den möglichen Folgen des Klimawandels, vor allem auf die bäuerliche
Landwirtschaft in ohnehin marginalisierten Regionen Afrikas, Asiens und
Lateinamerikas. Mit Blick auf die drohende Verschärfung von Verletzungen
des Menschenrechts auf Nahrung hat der UN-Menschenrechtsrat inzwischen
ebenfalls damit begonnen, die Frage nach der möglichen menschenrechtlichen
Verantwortung der Vertragsstaaten bei der Anpassung an den Klimawandel
zu prüfen.
Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Germanwatch haben diese und andere Befunde und Erkenntnisse im Rahmen einer Studie ausgewertet, zusammengestellt, einer Bewertung unterzogen und Handlungsempfehlungen an die Politik abgeleitet. Der besondere Wert der Studie besteht darin, an der Schnittstelle Klima/Ernährung die unterschiedlichen Debatten der internationalen Klimapolitik einerseits und der Welternährungspolitik andererseits systematisch aufzuarbeiten und zusammen zu führen. Die Studie soll zum einen als Orientierungshilfe für die auftraggebenden Organisationen und ihre Partner dienen. Sie soll zum anderen Anstöße für die deutsche und internationale Politik geben, vor allem hinsichtlich der Ausgestaltung der künftigen "Adaptation Policies". >>
Kurzfassung "Deepening the Food Crisis?" [PDF, 840 K]
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