Handlungsoptionen für den Umgang mit Flugverkehrsemissionen in entwicklungspolitischen Organisationen und Institutionen
Bonn, 15. Oktober 2003
Veranstalter: Germanwatch e.V.
Folienpräsentationen
vom Workshop
Konferenzprogramm
Programmflyer
als PDF-Datei [1 MB]
| Zielgruppe
Entwicklungspolitische Organisationen
und Institutionen
Tagungsbeitrag Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben
Anmeldung Britta Horstmann
Konferenzort Universitätsclub Bonn e.V.
|
Fliegen gefährdet das Klima....
Der ungebremste Ausstoß von Treibhausgasen bewirkt einen globalen Klimawandel, der nach dem heutigen wissenschaftlichen Sachstand dramatische Konsequenzen, insbesondere für arme Menschen in Entwicklungsländern befürchten lässt. Der Luftverkehrssektor hat bisher keine angemessene Verantwortung für das Klimaproblem übernommen, obwohl die besondere Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs schon seit langer Zeit wissenschaftlich nachgewiesen ist und u.a. von Nichtregierungsorganisationen betont wird. Eine Stunde fliegen hat dieselbe kurzfristige Erwärmungswirkung wie ein Bengale in einem Jahr an energiebedingten Emissionen verursacht! Auf der anderen Seite aber ist der Flugverkehr in Zeiten zunehmender internationaler Vernetzung unverzichtbar. Gerade auch international und entwicklungspolitisch tätigen Organisationen und Institutionen ermöglicht er eine nicht mehr wegzudenkende räumliche und zeitliche Flexibilität. Mit der Bahn zum Projektbesuch nach Afrika? Die Grenzen der klimafreundlichen Alternativen werden schnell deutlich und enden spätestens an der Küste. Was tun? Welche Handlungsmöglichkeiten bieten sich angesichts dieser Zwickmühle? In diesem Workshop soll die Möglichkeit des teilweisen Ausgleichs der Flugverkehrsemissionen, z.B. über Projekte im Bereich Erneuerbarer Energien diskutiert werden. Der Workshop richtet sich vor allem an Organisationen und Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit. Informationsmaterialien / bisherige Publikationen:
Die Erstellung dieser Internetseite wurde vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) durch den ABP gefördert. |