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Umwelt- und Sozialstandards bei multinationalen Unternehmen
unter besonderer Berücksichtigung des 'Global Compact'

München, 6. November 2003

15.00 - 21.00 Uhr

Veranstalter: Germanwatch Regionalgruppe München und Europäische Akademie München e.V. in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V. und der Fachhochschule München, Fachbereich 13 Allgemeinwissenschaften / General Studies
 

>> Tagungsband (Erweiterte Dokumentation)
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Kontakt

Dr. Alexander Fonari
AFonari@web.de
Tel.: 089 / 350 40 794

Der Eintritt ist frei.
 

Veranstaltungsort

EineWeltHaus
Schwanthalerstr. 80
80336 München
 

Anfahrt

U4 oder U5, Haltestelle Theresienwiese, Ausgang Schwanthalerstraße, von dort noch ca. 200 m geradeaus zu Fuß gehen
 

'Global Compact'

Der 'Global Compact' - ein auf Initiative von VN-Generalsekretär Kofi Annan im Jahr 2000 begründetes Dialog- und Lernforum - tritt ein für eine menschenrechtliche, soziale und ökologische Gestaltung der Globalisierung. Die dem 'Global Compact' beigetretenen multinationalen Unternehmen bekennen sich dabei in den sogenannten '9 Prinzipien' zur Förderung von Menschenrechten, Arbeitnehmerrechten und Umweltschutz. Der 'Global Compact' ist so auch ein zusätzliches Instrument zur Förderung von Unternehmensverantwortung. In Deutschland sind dem 'Global Compact' bis August 2003 21 Unternehmen beigetreten (u.a. Allianz, BMW). Nichtregierungsorganisationen kritisieren u.a., dass der 'Global Compact' über keinerlei Kontroll- und Sanktionsmechanismen verfügt. Für weitere Informationen zum 'Global Compact' siehe: www.globalcompact.org.
 

Neun Prinzipien des 'Global Compact':

Menschenrechte:

1. Die Wirtschaft soll den Schutz der international verkündeten Menschenrechte unterstützen und achten und
2. sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen beteiligt.

Arbeitsbeziehungen:

3. Die Wirtschaft soll die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Tarifverhandlungen wahren sowie ferner für 
4. die Beseitigung aller Formen der Zwangs- oder Pflichtarbeit,
5. die tatsächliche Abschaffung der Kinderarbeit und 
6. die Beseitigung von Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf eintreten.

Umwelt:

7. Die Wirtschaft soll umsichtig mit ökologischen Herausforderungen umgehen,
8. Initiativen zur Förderung eines verantwortlicheren Umgangs mit der Umwelt durchführen und
9. sich für die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien einsetzen.


zuletzt geändert am 16.2.04