Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit?
Wandel der Entwicklungspolitik
nach dem 11. September 2001
Berlin, 26. November 2003, 11-16 h
Veranstalter: Germanwatch
| Nach dem 11. September 2001 und
besonders seit dem letzten Irak-Krieg wird - angeführt durch die US-Regierung
- eine neue Diskussion über die Rolle von international arbeitenden
Nichtregierungsorganisationen geführt. Vor diesem Hintergrund müssen
sich NGO die Frage stellen, ob ihre Unabhängigkeit gefährdet
ist und inwieweit sie politisch instrumentalisiert werden sollen.
Die Diskussion über die Rolle und Legitimität von NGOs hat in den USA und auf UN-Ebene eine neue Qualität angenommen, ähnliche Entwicklungen können auch in Europa und Deutschland folgen. Die humanitäre Arbeit wird direkt durch veränderte Rollen betroffen, die Diskussion über diese sich ändernden Rollen hat direkten Einfluss auf die Akzeptanz und die langfristige Sicherung der Arbeit. Dies betrifft die gesamte Entwicklungspolitik,
auch die deutsche. Germanwatch möchte - zusammen mit Ihnen - auf dieser
Veranstaltung einen Beitrag zur Beobachtung ("watch") leisten, kritische
Tendenzen aufdecken und Merkmale und Schwellen für eine unabhängige
Entwicklungsarbeit beraten. Dazu wollen wir den Dialog mit NGOs und der
Politik beginnen.
Anmeldung Zur Erleichtung der Tagungsvorbereitung bitten wir um Anmeldung bis zum 20.11. Kontakt: Ljiljana Djuric
Tagungsbeitrag Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.
Tagungsort Palisa.de
Anfahrt U5 Haltestelle Weberwiese (Schienenersatzverkehr
mit Bussen) oder Bus 347 ab Ostbahnhof
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Programm
Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen / Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit, Berlin. |