Wie weit reicht die Verantwortung
von Unternehmen?
Handels- und Zulieferbeziehungen
von multinationalen Unternehmen
Berlin, 1. Dezember 2003, 10-17 h
Veranstalter: Germanwatch, EED, TUAC und OECD Berlin Centre
| Ein Merkmal der globalisierten Wirtschaft
sind die immer stärker zunehmenden Zulieferbeziehungen und längeren
Wertschöpfungsketten. Globale Produktionsnetzwerke entstehen, Verlagerung
von Standorten und Outsourcing sind an der Tagesordnung. In manchen Branchen
wie dem Textilsektor ist dies schon seit längerem zu beobachten und
stärker entwickelt, in anderen Sektoren jedoch ebenfalls relevant.
Vor allem zivilgesellschaftliche Gruppen fordern seit langem von den multinationalen Unternehmen eine Verantwortungsübernahme auch für ihre Zulieferer. Zunehmend gewinnt diese Frage an Bedeutung. Dabei wird diskutiert: Wie weit reicht hier die Verantwortung der Unternehmen für soziale und ökologische Belange, wo können (und müssen) sie einen Einfluss auf das Agieren ihrer Zulieferer, Unterauftragnehmer oder Vertragspartner nehmen, wo hört ihr Einfluss auf? Dies stellt sich in einzelnen Branchen verschieden dar. Und unterschiedlich sind auch die Sichtweisen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in dieser Diskussion. Unterschiedliche Interpretationen
und Einschätzungen haben sich u.a. im Rahmen der Debatte um die Implementierung
der OECD-Leitsätze und deren Anwendung in Beschwerdefällen aufgetan.
Von Fall zu Fall soll entschieden werden, ob eine Beschwerde behandelt
wird. An welchen Kriterien lässt sich die Einflussmöglichkeit
von Unternehmen festmachen. Welchen Beitrag können wissenschaftliche
Diskussionen und praktische Erfahrungen aus anderen Bereichen dafür
leisten?
Kontakt Germanwatch
Tagungsort / Anfahrt Das Haus der EKD (Evangelische Kirche
in Deutschland), Charlottenstr. 53/54, ist in 10117 Berlin-Mitte am Gendarmenmarkt,
unmittelbar gegenüber dem Französischen Dom. Nächste U-Bahn-Haltestelle:
Französische Straße (eine Station südlich vom Bahnhof Friedrichstraße).
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Programm
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