Bonn, 25.8.09. Bundesweit führt die Klima-Allianz im Rahmen ihrer Reihe "Welchen Weg wählt Deutschland aus der Wirtschafts- und Klimakrise?" Diskussionsveranstaltungen mit Bundestagskandidaten durch, um von den Kandidaten eine klare Positionierung in Klima-und Energiefragen einzufordern.
Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger ist groß, doch einige Kandidaten von CDU und FDP scheinen die Debatte oder aber die Auseinandersetzung mit ihren Gegenkandidaten zu scheuen und sagen ihre Teilnahme grundsätzlich ab.
Die Rangliste der Absagen führt
die CDU an, so auch in Bonn:
Während Herr Westerwelle von
vornherein die Flucht ergriff und die Klima-Allianz bereits im Mai wissen
ließ, dass er in den fünf Monaten bis zum Wahltag keinen einzigen
freien Termin für die Debatte würde finden können, brauchte
MdB Stephan Eisel von der CDU immerhin ganze zwei Monate, um den Termin
dann kurzfristig abzusagen.
"Mehr als 100 Organisationen aus Deutschland haben sich in der Klima-Allianz zusammengeschlossen und wollen mit den Bundestagskandidaten dieses zentrale Zukunftsthema diskutieren. Es ist erschreckend, dass sich bundesweit viele Kandidaten der CDU der Diskussion verweigern und ihrer Parteivorsitzenden, der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die immer wieder das Thema international auf die Agenda gesetzt hat, in den Rücken fallen," so Christoph Bals von Germanwatch, der für den Sprecherrat der Klima-Allianz die Kampagne "KlimakanzlerIn gesucht" mitinitiiert hat und am 9. September bei der Diskussionsveranstaltung in Bonn die Klima-Allianz vertreten wird.
Die Klima-Allianz fordert die CDU
auf, sich der Debatte am 9. September in Bonn der klimapolitischen Debatte
nicht zu verweigern.
Mehr Informationen zu der Veranstaltungsreihe finden Sie unter www.klimawahl2009.de/veranstaltungen
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