StartseitePublikationen  >  Germanwatch-ZeitungNr. 2/01

Liebe Leserin, lieber Leser,

Eine Empfehlung gilt für alle VerbraucherInnen: "Keine neuen Altersvorsorgeverträge unterschreiben, bevor nicht deren Nachhaltigkeitskriterien bekannt sind!" Doch nach welchen Kriterien - wenn überhaupt - plant Ihr Anbieter anzulegen? Machen Sie mit bei der GERMANWATCH - Briefaktion. Zeigen Sie allen Anbietern, dass Sie nur dann Interesse an einem Produkt der "Riesterrente" haben, wenn die Geldanlage - neben den üblichen - auch ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien genügt. Schicken Sie ihnen (in etwa) den folgenden Brief. Es wäre eine große Hilfe wenn Sie uns eine Kopie der Rückmeldungen der Anbieter zuschicken könnten.
 
 
An
meine Bank oder Versicherung
 

Nachhaltigkeitskriterien in der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin an einem Angebot zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge interessiert.

Dabei lege ich allerdings Wert darauf, dass die Absicherung meiner privaten Zukunft zugleich sozial- und umweltverträgliche Branchen und Produktionsmethoden fördert. Meine Zukunft darf nicht zu Lasten der gesellschaftlichen Zukunftsfähigkeit gehen. 

Bitte teilen Sie mir mit, ob es möglich ist, bei Ihnen ein entsprechendes Angebot abzuschließen.

In diesem Sinne interessiert mich auch, wie Ihr Portofolio für die Altersvorsorge und Ihr Bericht entsprechend der gesetzlichen Anforderungen (Altersvermögensgesetz AVmG, Artikel 6a, §1,1 Punkt 9: Nachhaltigkeitsberichtspflicht) aussehen wird. An einem Vorabexemplar bin ich interessiert.

Für mich und meine Entscheidung bei einer Altersvorsorge nehmen solche Kriterien einen hohen Stellenwert ein. Ich möchte Sie daher bitten, falls noch nicht geschehen, soziale und ökologische Kriterien bei der Produktgestaltung zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen,

 


 


zuletzt geändert am 11.7.01