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> Nr. 4/03
Gold Standard für Ausgleichsprojekte
Wer Emissionen nicht vermeiden kann,
kann sie zumindest durch Klimaschutzprojekte weitestmöglich ausgleichen.
Damit dies durch wirklich sinnvolle Projekte geschieht, hat eine Gruppe
von internationalen Wissenschaftler/-innen und NGO-Vertreter/-innen unter
Federführung des WWF einen "Gold Standard" für solche Projekte
in Entwicklungsländern (CDM) entwickelt. Zugelassene Kategorien sind
dabei neben Erneuerbaren Energien nur solche Projekte, die etwa durch Wärmedämmung,
bessere Heizung oder Beleuchtung die Nachfrage nach Energie verringern.
In diese Richtung sollen Entwicklungsimpulse gesetzt werden. Es wird sichergestellt,
dass die Projekte tatsächlich zusätzlich zu den "business as
usual"-Projekten stattfinden. Außerdem erhalten nur Projekte das
Zertifikat, bei denen die lokale Bevölkerung ausführlich in den
Entscheidungsprozess mit einbezogen wurde.
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zuletzt geändert
am 4.12.03