StartseitePublikationen  >  Germanwatch-Zeitung >  Nr. 4 / 2003

GERMANWATCH - Zeitung Nr. 4 / 2003

Aktion
Klimafreundliche Urlaubsbegleiter zu gewinnen!
Themen
Kerosinsteuer
EU macht Weg frei für Eichel
Letzter Aufruf Tuvalu
Wie Urlauber eine Trauminsel versenken
Rule, Britannia!
Britische Parlamentarier fordern Klimaschutz
Subventionen differenzierter betrachten.
Im Gespräch mit Winfried Herrmann, umweltpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion
Was tun, wenn Fliegen unvermeidbar ist?
"Klimabewusstes Fliegen" als Lösungsansatz
Kurzmeldungen
Gold Standard für Ausgleichsprojekte
Neueste Studien zur Klimabelastung durch Flugverkehr
Umbewertung von Kondensstreifen und Zirruswolken
Lieber zum Ballermann als zur WM 2006
Geht die Subventionierung des Flugverkehrs in Rheinland-Pfalz auf Kosten anderer Projekte?
"Wir sind Überzeugungstäter"
Klimabewusst fliegen mit dem Forum Anders Reisen
Download
Die Germanwatch-Zeitung als PDF-Datei [275KB]
Warum ich Germanwatch wichtig finde

Grußwort von Chris Flavin, Präsident des Worldwatch Institutes, Washington (DC)

I think Germanwatch does a very good job in lobbying for our common future. Sustainability means an ecologically sound and social just global society and the Germanwatchlers influence politics and industry in Germany to take over their responsibility. And they are good moderators and translaters for the global and specifically the transatlantic dialogue. We as Worldwatch Institute are happy to have a strong partner in Germany in publishing our annual report 'State of the World'.

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Geiz ist geil, billig fliegen ist in. Will Germanwatch da trotzig auf einer überwundenen Evolutionsstufe stehen bleiben? Auch viele unserer Unterstützer/innen fliegen viel. Nicht nur für die in der Entwicklungszusammenarbeit Tätigen scheinen Flüge unentbehrlich. Andere wollen sich im Urlaub vom jammernden Deutschland erholen oder einfach die Sonne genießen.

Doch zum Erwachsensein gehört, Verantwortung für die Folgen seines Handelns zu übernehmen. Und der Flugverkehr wächst sich zum dominierenden Problem für das globale Klima aus. Alleine der weltweite Anstieg des Flugverkehrs von 1990 bis 2010 verursacht etwa soviel an Erwärmung, wie das gesamte Kyoto-Protokoll reduzieren soll. Deswegen schlagen wir der Politik vor, durch eine Emissionsabgabe Anreize für weniger belastende Flugzeuge und -routen zu setzen. Und jedem Einzelnen, die Alternativen - wie Videokonferenzen oder in Europa den Zug - zu prüfen. Ansonsten gibt es - als second best solution - den Emissionsausgleich zur Schadensbegrenzung. Ist es zu gewagt, dies anzuregen?

Christoph Bals

Diese Zeitung erschien am 4.12.03 als Beilage in der taz

Impressum
Redaktion Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P.), Heike Ifland

Diese Ausgabe wurde gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und das Landesamt für Entwicklungszusammenarbeit, Bremen. Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber wieder und stellen in keiner Weise die offizielle Meinung unserer Förderer dar.
 


zuletzt geändert am 4.12.03