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Clean Business Travel

Geschäftliche Flugreisen klimaneutral gestalten
 
 

Ein Initiativprojekt gefördert von der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung, durchgeführt von Germanwatch e.V., European Business Council for Sustainable Energy (e5) und ECC Kohtes Klewes.

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Worum geht es?

Geschäftlich bedingte Flugreisen sind ein Faktor, auf den umweltbewusst agierende Unternehmen bislang keinen direkten Einfluss nehmen können, da er zumeist außerhalb betrieblicher Umweltmanagementsysteme liegt. Dieses Initiativprojekt will Unternehmen ein pragmatisches Konzept an die Hand geben, Klimaverantwortung auch in diesem Bereich wahrzunehmen und sich damit proaktiv auf eine wahrscheinliche politische Regulierung einzustellen. In einem ersten Schritt geht es darum, ein Pilot- und Kooperationsprojekt für nordrhein-westfälische Unternehmen mit bundesweiter Ausstrahlung zu etablieren.

Der Flugverkehr ist ein wichtiger Garant der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Gleichzeitig tragen die entstehenden Treibhausgasemissionen beträchtlich zum Klimawandel bei. Da die Emissionen des internationalen Flugverkehrs nur schwer einzelnen Staaten zugeordnet werden können, sind sie in den bisherigen Klimaschutzregulierungen (z.B. im Kyoto-Protokoll) nicht berücksichtigt. Selbst die Entwicklung alternativer Treibstoffe enthält kaum Reduzierungspotenzial für die Klimaauswirkungen des Flugverkehrs.

Derzeit treiben die Bundesregierung und die Europäische Union gesetzgeberische Schritte voran, um diese Lücke in den internationalen Klimaschutzvereinbarungen zu schließen. Unternehmen stehen damit heute vor der Alternative, auf diese Regulierung zu warten (und sie dann akzeptieren zu müssen) oder proaktiv zu sein und sie mitzugestalten, um sich später z.B. verrechenbare Leistungen zu sichern. Solche Leistungen will dieses Projekt aufzeigen und diskutieren. Daher ist die aktive Teilnahme von Unternehmen sinnvoll.
 

Das Procedere

Im Einklang mit internationalen Regelungen und konzeptionellen Ansätzen, die insbesondere von Nichtregierungsorganisationen erarbeitet wurden, soll dieses Projekt wirtschaftsnahe und pragmatische Möglichkeiten für den Umgang mit den Klimarisiken des Flugverkehrs diskutieren.

In einem ersten Schritt sollen möglichst viele Unternehmen in NRW gewonnen werden, die sich der Umweltproblematik ihrer Flugreisen bewusst sind. Ein Fragebogen zu Projektbeginn soll den Status Quo geschäftlich bedingter Flugreisen nordrhein-westfälischer Unternehmen erfassen. Es soll den Fragen nachgegangen werden,

In zwei Workshops (8. Mai 2003 und 10. Februar 2004) sollen die Reichweite (Effizienz) und die Ausgestaltung dieser Handlungsmöglichkeiten mit Unternehmen diskutiert werden.
 
 
Klimaneutraler Flugverkehr mittels Ausgleich durch Klimaschutzprojekte - ein Überblick:
  • Unternehmen erhalten ein Instrument, ihre geschäftlichen Flugreisen klimaneutral zu gestalten.
  • Unternehmen können einen Nachhaltigkeitsfaktor integrieren, der dem betrieblichen Umweltmanagement bisher kaum zugänglich war.
  • Sie erarbeiten gleichzeitig Instrumente, die vermutlich mit einer absehbaren politischen Regulierung verrechenbar sind.
  • Die Ausgleichsprojekte tragen glaubwürdig und messbar zum Klimaschutz bei.
  • Der innovative Ansatz der Projekte birgt beträchtliche Imagepotenziale für die beteiligten Unternehmen und lässt sich als konkretes Engagement in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung verwerten.

 

>> Clean Business Travel: Projektstartseite
 


zuletzt geändert am  25.1.04