Die ZEIT 49/2000
Der
Klima-Schock. Auch nach Den Haag bleibt Hoffnung
Fritz Vorholz
Süddeutsche Zeitung, 30.11.00
Kohlendioxid-Ausstoß
in den USA steigt weiter
Süddeutsche Zeitung, 30.11.00
Himmlische
Strafgebühr
taz, 30.11.00
Die
Ironie des Scheiterns
Alle bedauern, dass die Weltklimakonferenz ergebnislos
blieb. Doch macht das nichts. Es wurde sowieso das Falsche debattiert:
der weltweite Handel mit Emissionsrechten
Hermann Scheer
taz, 29.11.00
nach
dem scheitern. Schuld sind andere
Frankreich und Großbritannien haben sich gestern
gegenseitig für den Misserfolg der Klimakonferenz verantwortlich gemacht.
...
taz, 29.11.00
Die
Sintflut der Millionen
Ein Ex-Pastor schlägt vor, evangelische Kirchengemeinden
in Horn zu Halligen auszubauen / Es geht um die Klimakatastrophe, eine
alte Wette und viel Geld / Devise: Ein Ringdeich zahlt sich aus, Umweltschutz
auch
taz, 29.11.00
Jugendliche
bei der Klimakonferenz
120 Jugenddelegierte lernen dazu, konnten aber die alten
Politiker in Den Haag nicht überzeugen
Tim Mergelsberg
Frankfurter Rundschau, 29.11.00
Kraft-Wärme-Kopplung
mobilisiert Rot-Grün
Experten pochen auf Einhaltung der Klimaschutz-Ziele
/ Kanzler empfängt Konzernchefs
Hamburger Abendblatt, 29.11.00
"Sie
können mich mal anrufen". Wie ein Engländer mit einer Französin
streitet
Paris/London - Im diplomatischen Streit um den gescheiterten
Klimagipfel will sich der britische Vizepremier John Prescott (62) nicht
bei seiner französischen Kollegin Dominique Voynet (42) entschuldigen.
Tagesspiegel, 28.11.00
Die
Kunst der globalen Verantwortung
Bei der Klimakonferenz ließen die USA kooperatives
Denken vermissen
Hans-Dietrich Genscher
taz, 28.11.00
Klimatief
nach dem Gipfel
London und Paris werfen sich gegenseitig Scheitern vor.
Greenpeace blockiert Ölanlage
Handelsblatt, 28.11.00
Nächste
Konferenz in 6 Monaten in Berlin geplant. UN-Umweltbehörde enttäuscht
über Ausgang des Klimagipfels
Süddeutsche Zeitung, 28.11.00
Der
Streit um das Weltklima
Die Konferenz in Den Haag ist gescheitert / Politiker
hoffen nun auf die nächste internationale Zusammenkunft im Frühjahr
kommenden Jahres in Bonn.
Rheinische Post, 28.11.00
Ministerin:
Gescheiterter Klima-Gipfel gefährdet Venedig
Mailand (dpa). Der gescheiterte Klima-Gipfel von Den
Haag ist nach Ansicht der italienischen Kulturministerin Giovanna Melandri
eine direkte Bedrohung für Venedig.
Süddeutsche Zeitung, 28.11.00
Voynet:
Prescott ist unverbesserlicher Macho
news.ch, 27.11.00
Greenpeace-Aktivsten
legeten Ölunternehmen still
Sydney - Greenpeace-Aktivisten haben aus Protest gegen
das Scheitern des Klimagipfels in Den Haag eine Produktionsanlage für
Schieferöl in Australien stillgelegt. Sechs Umweltschützer ketteten
sich am Montag an ein Transportband der Anlage Stuart Oil in Gladstone
im Bundesstaat Queensland.
Spiegel online, 27.11.00
Pressestimmen:
"Offenbar vom Profit geblendet"
Die nationale und internationale Presse scheint sich
einig: Schuld am Scheitern des Klimagipfels sind die USA und Japan. Nur
die US-Amerikaner sehen das anders.
Tagesspiegel, 27.11.00
Klimaschützer
empört
Nach dem UN-Gipfel: Töpfer sieht Negativsignale
in Treibgas-Frage
Stephan Israel
Tagesspiegel, 27.11.00
Browsen
bis zum großen Sturm
Bernd Ulrich
Tagblatt, 27.11.00
Auf
ein nächstes Mal!
Nach dem gescheiterten Gipfel in Den Haag: Die nächste
Konferenz kommt bestimmt Dient Reden als Ersatz für Umweltschutz?
Berliner Morgenpost, 27.11.00
Gibt
es eine neue Chance?
Nach dem gescheiterten Klimagipfel Hoffen auf die Industrie
Berliner Zeitung, 27.11.00
Empörung
über Scheitern des Klimagipfels
Umweltminister Trittin kritisiert Haltung der USA
Berliner Zeitung, 27.11.00
Streit
um Freikauf verhindert Umsetzung der Kyoto-Beschlüsse
Berliner Zeitung, 27.11.00
USA
werfen EU dogmatische Haltung vor
Nach dem gescheiterten Klimagipfel tauschen die Beteiligten
vor allem Schuldzuweisungen aus
Neue Zürcher Zeitung, 27.11.00
Die
Haager Klimakonferenz gescheitert. Ratifizierbarkeit des Kyoto-Protokolls
nicht erreicht
Die Klimakonferenz in Den Haag, die als letzte Chance
zur Bereinigung des Kyoto- Protokolls bezeichnet worden war, ist ohne Einigung
zu Ende gegangen. Dennoch machten die Minister in manchen Bereichen Fortschritte
aus. Die Verhandlungen sollen daher an einer weiteren Konferenz in einem
halben Jahr fortgesetzt werden.
Neue Zürcher Zeitung, 27.11.00
Aus
den Erfahrungen von Kyoto gelernt
Frankfurter Rundschau, 27.11.00
Scheitern
des Klimagipfels empört Umweltschützer. Kluft zwischen USA und
EU nicht zu überbrücken
Das Scheitern des Klimagipfels von Den Haag hat große
Bestürzung bei Regierungen und Umweltschützern hervorgerufen.
Die rund 160 Teilnehmerländer hatten sich am Samstag weder auf den
angestrebten Vertrag zur Minderung der Treibhausgase noch auf eine politische
Grundsatz-Erklärung dazu einigen können. Damit steht der seit
dem Erdgipfel 1992 laufende internationale Klimaschutz-Prozess auf der
Kippe.
Joachim Wille
Frankfurter Rundschau, 27.11.00
Der
Klima-GAU
Gesetzt den Fall, der Schock von Den Haag war ein heilsamer,
dann haben die Klima-Minister exakt noch eine letzte Chance
Joachim Wille
Frankfurter Rundschau, 27.11.00
"Den
Haag war ein heilsamer Schock"
Klaus Töpfer sieht trotz des Scheiterns des Umweltgipfels
noch positive Dynamik im Prozess für den Klimaschutz. Ein "heilsamer
Schock" sei das Scheitern des Klimagipfels in Den Haag gewesen, sagt der
Chef des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer. Er appelliert an Umweltschützer
und die im Klimaschutz engagierte Industrie, weiter Druck dafür zu
machen, dass der Vertrag doch noch zustande kommt.
Joachim Wille
Die Welt, 27.11.00
Die
Natur ist nicht schuld
Nach dem Klimagipfel ist vor dem Klimagipfel: Je mehr
wir wissen, desto weniger können wir tun - Essay
Nico Stehr
Süddeutsche Zeitung, 27.11.00
Die
Nacht der langen Gesichter
Klimakonferenz scheitert an faulen Kompromissen der Vergangenheit
Wolfgang Roth
Süddeutsche Zeitung, 27.11.00
Mit
Blindheit geschlagen
Martin Urban
taz, 27.11.00
heisse
luft
taz, 27.11.00
klimagipfel
gescheitert. Eigentor der USA
Maike Rademaker
taz, 27.11.00
"Klimaschutz
auch ohne Kioto-Protokoll"
Jürgen Maier vom "Forum Umwelt und Entwicklung"
über Scheitern und Folgen der Den Haager Klima-Konferenz
Maike Rademaker
taz, 27.11.00
künftiger
klimaschutz. Der Weg nach Marrakesch
taz, 27.11.00
Hart
gerungen, nichts erreicht
Der Den Haager Weltklimagipfel ist an den unvereinbaren
Positionen von EU und USA gescheitert. Umweltaktivisten sind enttäuscht
und verärgert
Maike Rademaker
Stern, 27.11.00
Umweltschützer
kritisieren USA scharf
Hamburger Morgenpost, 27.11.00
Weltklimagipfel
an überzogenen Forderungen der USA gescheitert. Dicke Luft in Den
Haag
Den Haag - Zum Entsetzen der Umweltverbände, aber
auch mancher Politiker ist der "Weltklimagipfel" in Den Haag gescheitert.
"Ein schwarzer Tag für das Klima, für die Menschen, die von Überschwemmungen
und Dürren bedroht sind und für die Artenvielfalt", hieß
es beim World Wide Fund for Nature (WWF).
Sonntagszeitung, 26.11.00
"Wir
sind alle schuld"
Philippe Roch, Direktor des Bundesamtes für Umwelt,
bedauert das Scheitern der Klimakonferenz in Den Haag
Andreas Windlinger
Berliner Morgenpost, 26.11.00
Tragödie:
Klimakonferenz
Kirstin Wenk
Berliner Morgenpost, 26.11.00
Klima-Konferenz
in Den Haag ergebnislos zu Ende gegangen
Tagesspiegel, 26.11.00
Konferenz
in Den Haag abgebrochen - Umweltschützer geben USA Schuld
Entwicklungsländer werfen Industriestaaten mangelnden
politischen Willen vor
Tagesspiegel, 26.11.00
Eine
Frage der Werte. Die Streitpunkte, an denen der Konsens scheiterte
Tagesspiegel, 26.11.00
"Erst
80 Prozent weniger Treibgas nützen dem Klima"
Forscher Schellnhuber: Jetzt machen alle weiter wie bisher
Dagmar Dehmer
Tagesspiegel, 26.11.00
Dicke
Luft
Drei Jahre hatte die Welt seit Kyoto Zeit. Zwei Wochen
wurde nun über konkreten Schutz verhandelt - ohne Erfolg
Dagmar Dehmer
Rhein-Zeitung, 26.11.00
Klimagipfel
von Den Haag gescheitert: USA in heftiger Kritik
Den Haag - Das Ringen um den weltweiten Klimaschutz ist
zum Entsetzen der Umweltverbände in Den Haag gescheitert. Der Weltklima-
Gipfel konnte sich nicht einmal auf eine politische Grundsatzerklärung
einigen. Die Konferenz wird ausgesetzt und voraussichtlich im Mai in Bonn
wieder aufgenommen.
Financial Times Deutschland, 25.11.00
Klimagipfel
in Den Haag gescheitert
Trotz eines nächtlichen Verhandlungsmarathons konnten
sich die Delegierten nach Angaben des britischen Umweltministers John Prescott
am Samstag nicht auf eine politische Absichtserklärung zur Verringerung
von Treibhausgas-Emissionen einigen.
Focus, 25.11.00
Klimakonferenz
gescheitert
N24, 25.11.00
Weltklimagipfel
in Den Haag gescheitert
Keine gemeinsame Grundsatzerklärung - Konferenz
auf Mai vertagt. Die erhoffte Kehrtwende beim Klimaschutz ist ausgeblieben:
Der UN-Klimagipfel in Den Haag ist offiziell gescheitert. Dies gab der
Vorsitzende des Treffens, der niederländische Umweltminister Jan Pronk
am Samstagnachmittag bekannt.
Spiegel online, 25.11.00
Klimagipfel
gescheitert. "Katastrophe für die gesamte Menschheit"
Nach zwei Wochen Verhandlungen mit harten Bandagen endete
der Klimagipfel ergebnislos. Für Europäer und Umweltschutzorganisationen
ist die Schuldfrage geklärt: Die USA machten jede Einigung unmöglich.
Die Presse, 25.11.00
Klimakonferenz:
Nicht einmal gemeinsame Schlußerklärung möglich
In Den Haag eskalierte die Situation auf der Klimakonferenz
am Samstag weiter: Nach Bekanntwerden der Verschiebung der Konferenz kam
nicht einmal eine gemeinsame Schlußerklärung zustande.
Michael Lohmeyer
Yahoo! Schlagzeilen, 25.11.00
Rettung
der Wälder könnte auch dem Weltklima helfen
Arthur Max
Die Presse, 25.11.00
Naturkatastrophen:
mehr Risiko, weniger Abdeckung
Klimawandel. Den Ausschluß von Risiken in der Haftpflicht
kündigt ein Experte auf der Klimakonferenz in Den Haag an.
Michael Lohmeyer
Tagesspiegel, 25.11.00
Kyoto
rückt in weite Ferne
Europa hält nichts vom Kompromissvorschlag beim
Klimagipfel
Dagmar Dehmer
Augsburger Allgemeine, 25.11.00
Weltklimagipfel:
Umweltschützer empört über USA
Der Bund, 25.11.00
Klimakonferenz:
Feilschen um nationale Vorteile ist Falsch
Thomas Stocker
Nürnberger Nachrichten, 25.11.00
Böses
Ende in Den Haag
Ein Klima-Gipfel der Frustrationen. Ziel klar verfehlt
- USA beherrschen Bremser-Rolle
Herbert Fuehr
Der Standard, 25.11.00
Was
treibt Greenpeace in Den Haag?
Erwin Mayer (Leserbrief)
Tagesschau, 25.11.00
Weltklimagipfel
offiziell gescheitert
Financial Times Deutschland, 25.11.00
Offenbar
Einigung beim Klimagipfel
Auf der UNO-Klimakonferenz in Den Haag sind am Samstag
nach britischen Angaben Fortschritte auf dem Weg zu einem Abkommen zur
Verringerung von Treibhausgasen erreicht worden.
Frankfurter Rundschau, 25.11.00
Widersprüchliche
Signale
Das Kompromisspapier gesteht den USA Schlupflöcher
zu, die das Kyoto-Klimaschutzprotokoll endgültig zu Altpapier machen
könnten
Joachim Wille
Frankfurter Rundschau, 25.11.00
Die
Weltbank rät zur Vorbereitung auf den Ernstfall. Inselstaaten vor
Folgen des Klimawandels, Überflutung und Stürmen gewarnt
Die Weltbank rät allen kleinen Inselstaaten in Pazifik
und Indischem Ozean, sich auf die negativen Auswirkungen des Klimawechsels
angemessen vorzubereiten. Zu erwarten sei, dass niedrig gelegene Regionen
im Meer versinken, während den übrigen Stürme, Dürre
und Krankheiten drohten.
Jim Lobe
Frankfurter Rundschau, 25.11.00
Klimagipfel
findet nicht zum Kompromiss. Vermittlungsvorschlag bei Konferenz abgelehnt
/ Trittin sieht Verhandlungen an totem Punkt
Die Hauptgegner auf dem Klimagipfel in Den Haag, EU und
USA, haben den von Verhandlungsleiter Jan Pronk vorgelegten Kompromissvorschlag
abgelehnt. Die Europäer sehen darin Schlupflöcher, die dazu führen
könnten, dass die Industriestaaten ihren Treibhausgas-Ausstoß
bis 2010 nicht vermindern werden, sondern sogar erhöhen. Die USA wiederum
befürchten, sich auf zu viele Energiesparprogramme im eigenen Land
festlegen zu müssen.
Joachim Wille
Süddeutsche Zeitung, 25.11.00
Europäer
kritisieren Pronks Klima-Papier
"Auf dieser Basis dürften die Industrieländer
noch mehr Treibhausgase produzieren"
Wolfgang Roth
taz, 25.11.00
Holländer-Käse
mit Schlupflöchern
Nur noch 2,2 statt 5,2 Prozent ihres Ausstoßes
von Treibhausgasen sollen Industriestaaten senken müssen. Das ist
der Kern eines Kompromisspapiers von Konferenzpräsident Pronk. EU
und Umweltschützer lehnen "diesen Rückschritt" ab.
Maike Rademaker
taz, 25.11.00
Pronks
Kompromissvorschlag an die Weltklimakonferenz. An die Wand gefahren
Maike Rademaker
taz, 25.11.00
Abkommen
über Klima gescheitert
Auf der UNO-Klimakonferenz in Den Haag ist nach offiziellen
Angaben ein detailliertes Abkommen zur Reduzierung von Treibhausgasen bis
zum Ende des Treffens am Samstag nicht möglich.
Thüringer Allgemeine, 24.11.00
"Vorschlagspapier
in Den Haag noch nicht akzeptabel"
Interview mit Reinhard Loske, umweltpolitischer Sprecher
von Bündnis 90 / Die Grünen
Evi Keil
Westfälische Rundschau, 24.11.00
Globale
Erwärmung noch zu stoppen
Ein wahrhaft heißes Thema: Fachleute erwarten,
dass sich das Klima in diesem Jahrhundert weltweit um insgesamt sechs Prozent
erhitzen wird. Auf der Weltklimakonferenz in Den Haag haben die besten
Experten der Welt nahezu zwei Wochen um konkrete Schritte gerungen, damit
unserem Planeten langfristig wieder ein "prima Klima" gesichert wird. Die
WR hat Dr. Thomas Vogt, Klimareferent beim Umweltbundesamt in Berlin, und
Klimasprecher Christoph Then von Greenpeace Deutschland in Hamburg befragt.
Martin Krampitz
Spiegel online, 24.11.00
"Ökologischer
Weltkapitalismus"
Auf der Uno-Klimakonferenz in Den Haag strebt Konferenz-Präsident
Jan Pronk einen Kompromiss mit den USA an. Greenpeace fordert Maßnahmen
notfalls ohne die Vereinigten Staaten.
Rhein-Neckar-Zeitung, 24. 11.00
Trittin
und EU lehnen Kompromissentwurf für Klimagipfel ab
Den Haag (dpa) - Auf höchster Ebene und hinter verschlossenen
Türen haben Minister der wichtigsten Industrieländer einen Tag
vor Abschluss des Weltklimagipfels um einen Kompromiss gerungen.
Financial Times Deutschland, 24.11.00
Klimagipfel
vertagt Entscheidungen
Auf dem Weltklimagipfel in Den Haag werden sämtliche
wichtige Detail-Entscheidungen vertagt. Angestrebt werde nur noch eine
politische Vereinbarung, bestätigte UN-Sprecher Michael Williams am
Freitagabend.
Tagesspiegel, 24.11.00
"Verhandlungen
beim Klimagipfel sind festgefahren"
Präsident der Konferenz bemüht um Kompromiss
in letzter Minute
Tagesspiegel, 24.11.00
Die
USA bremsen
Für Außenstehende ist der Klimagipfel in Den
Haag nicht mehr nachzuvollziehen. Umweltminister und Verhandlungsführer
aus 180 Ländern sitzen da seit dem Wochenende zusammen, um über
das zu verhandeln, was sie auch schon vor Beginn der Konferenz wussten:
...
Süddeutsche Zeitung, 24.11.00
Klimakonferenz:
Tortenwurf wegen Blockadehaltung. Verhandlungen bei Klimakonferenz in der
Sackgasse / Verlängerung um einen Tag
Einen Tag vor dem geplanten Ende der Klimakonferenz in
Den Haag steckten die Verhandlungen in der Sackgasse. Im Streit um die
Anerkennung von Maßnahmen zur Reduktion von Treibhaus-Emissionen
habe es keine ausreichende Annäherung gegeben, sagte Konferenzleiter
Jan Pronk.
Handelsblatt, 24.11.00
EU
wertet Papier als unzureichend. Umstrittener Kompromissentwurf auf Weltklimakonferenz
dpa DEN HAAG. Kurz vor Abschluss des Weltklimagipfels
in Den Haag ist Bewegung in die Verhandlungen gekommen.
Handelsblatt, 24.11.00
Henkel
hält an umstrittener Energietechnik fest. Atomausstieg würde
Klimaschutzziel gefährden
ap LEIPZIG. Der Präsident des Bundesverbandes der
Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, sieht das Erreichen der deutschen
Klimaschutzziele wegen des Atomausstiegs gefährdet.
Handelsblatt, 24.11.00
Zugeständnisse
würden Klima-Abkommen unterlaufen. Greenpeace kritisiert Klimaschutzkompromiss
Stern 24.11.00
Klimagipfel
dümpelt vor sich hin
Den Haag (dpa) - Auf dem Weltklimagipfel in Den Haag
ist bei unverändert harten Positionen keine Verständigung in
Sicht. Die Verhandlungen seien festgefahren, erklärte der niederländische
Konferenzpräsident, Jan Pronk, am Donnerstag.
Badische Zeitung, 24.11.00
Für
die Allianz kleiner Inselstaaten ist der Klimawandel längst Realität
/ Auf dem Weltklimagipfel sind die Verhandlungen dennoch erneut ins Stocken
geraten. Tuvalu bereitet sich auf das Schlimmste vor
DEN HAAG. Der Weltklimagipfel in Den Haag ist in eine
kritische Phase geraten und wird um einen Tag auf Samstag verlängert.
Die Verhandlungen um die 1997 von den Industrienationen zugesagte Reduktion
von Treibhausgasen seien festgefahren, erklärte der niederländische
Konferenzpräsident, Jan Pronk, gestern. Umweltorganisationen warnten
vor allem die USA davor, die Konferenz scheitern zu lassen.
Dagmar Dehmer
Hamburger Abendblatt, 24.11.00
Hoffen
und Bangen der Entwicklungsländer auf dem Klimagipfel in Den Haag.
"Unsere Strände verschwinden"
Angelika Hillmer
Südwestpresse, 24.11.00
Schlechtes
Klima
Steffen Herrmann
Weser-Kurier, 24.11.00
Säuerliches
Klima beim Gipfel
Auf der Konferenz in Den Haag mangelt es an Kompromissbereitschaft
Simone Humml
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.00
Die
Haager Klimakonferenz unter Zeitdruck
Vorschlag des Konferenzpräsidenten zur Deblockierung.
Die Verhandlungen an der Klimakonferenz in Den Haag scheinen kaum vom Fleck
zu kommen. Zwar konnten offenbar einzelne, eher technische Punkte bereinigt
werden. Fortschritte in den wichtigen Bereichen lassen jedoch auf sich
warten. Der Konferenzpräsident hat daher versucht, mit einem eigenen
Papier den Prozess zu beschleunigen.
Tagesspiegel, 24.11.00
Keine
Annäherung bei Hauptstreitpunkten
Einen Tag vor dem geplanten Abschluss des Klimagipfels
in Den Haag ist dessen Ausgang noch völlig offen. Den Haag (dpa) -
Auf der Weltklimakonferenz in Den Haag hat sich einen Tag vor dem geplanten
Abschluss noch keine Annäherung bei den strittigsten Positionen abgezeichnet.
Süddeutsche Zeitung, 24.11.00
Sie
werden den Sturm ernten
Die Delegierten in Den Haag wissen, diese Klimakonferenz
ist ihre letzte Chance - trotzdem haben manche von ihnen gute Gründe,
nur Wind zu machen
Wolfgang Roth
Frankfurter Rundschau, 24.11.00
Klimagipfel
gerät in Zeitdruck Wald-Anrechnung und Hilfen für Entwicklungsländer
strittig
Der Klimagipfel in Den Haag wird wegen der verhärteten
Fronten möglicherweise bis Samstag verlängert. Besonders die
Themen Anrechnung von Wäldern und Finanzhilfen für Entwicklungsländer
blockierten am Donnerstag eine Einigung. Am Vorabend hatte eine Umweltschützerin
für einen Eklat gesorgt, als sie US-Delegationsleiter Frank E. Loy
wegen seiner "Bremserrolle" eine Torte ins Gesicht warf.
Joachim Wille
taz, 24.11.00
Planet
der Lobbyisten
Erst verlängern, dann feilschen: Atomkraft in den
Entwicklungsländern? Ein Fonds, in den Umweltsünder einzahlen
müssen?
Maike Rademaker
taz, 24.11.00
Paradoxien
der Klimapolitik
Der Treibhauseffekt ist inzwischen unumstritten. Trotzdem
tun die Politiker dagegen nur wenig. Eine Abkehr vom Öl wäre
auch aus sicherheitspolitischen Gründen ratsam
Matthias Urbach
taz, 24.11.00
begehrlichkeiten
I. AKWs bei den Armen
Fast war es kein Thema mehr, jetzt ist es wieder eines:
Atomkraftwerke als klimaschonende Energiequelle. Wo sie stehen sollen?
Natürlich in den Entwicklungsländern. ...
taz, 24.11.00
begehrlichkeiten
II. Geld für die Armen
Trotz diverser Abreisedrohungen sind sie doch geblieben:
die Gruppe der 77, die 133 Entwicklungsländer umfasst (darunter allerdings
auch das propere Saudi-Arabien). ...
Die ZEIT 48/2000
Schmutz
im Angebot
Der Handel mit Emissionslizenzen kann dem Klimaschutz
helfen. Verpasst die deutsche Industrie den Anschluss?
Fritz Vorholz
Handelsblatt, 23.11.00
Bis
zu 1 Mrd. Dollar für Umweltprojekte in Entwicklungsländern. USA
schlagen Klimasonderfonds vor
afp DEN HAAG. Die USA haben auf dem UN-Klimagipfel in
Den Haag einen Sonderfonds für Entwicklungsländer vorgeschlagen.
Spiegel Online, 23.11.00
Demonstranten
stören Klimakonferenz
In den Verhandlungen um die Verringerung der Treibhausgase
hat sich bis jetzt wenig bewegt. Eine Demonstrantin äußerte
ihren Unmut mit einem gezielten Tortenwurf.
Berliner Zeitung, 23.11.00
UN-Klimakonferenz
ohne Erfolg
USA und EU werden sich bei Klimamaßnahmen nicht
einig
Neue Ruhr-Zeitung, 23.11.00
Sahnetorte
als zorniger Gruß von den Enttäuschten
Netzeitung, 23.11.00
UN-Klimakonferenz
wird verlängert
Die Weltklimakonferenz in Den Haag wird um einen Tag
verlängert. Bisher gab es keine Ergebnisse, die Teilnehmer können
sich nicht einigen.
Tagesspiegel, 23.11.00
Am
Ende wird niemand zufrieden sein
Die USA wollen auf dem Klimaschutz-Gipfel in Den Haag
verbindliche Zusagen vermeiden
Dagmar Dehmer
Berliner Morgenpost, 23.11.00
Klimaschutzpreis
für Unternehmer Rolf Gerling
dpa Den Haag - Der deutsche Unternehmer Rolf Gerling,
Hauptgesellschafter der gleichnamigen Versicherungsgruppe, und der als
«Vater des Kyoto-Protokolls» bekannte Argentinier Raul Estrada
sind gestern im niederländischen Den Haag für ihren Einsatz zum
Klimaschutz ausgezeichnet worden. Sie erhielten den undotierten, so genannten
Preis für Klimaschutz als Geschäftschance.
Kölnische Rundschau, 23.11.00
Trittin:
Konstruktiver Plan. EU schlägt Kompromiss im Kampf gegen den Treibhauseffekt
vor. Emissionshandel soll erleichtert werden
Den Haag. (afp) Im Kampf gegen den Treibhauseffekt hat
die EU den USA einen Kompromissvorschlag unterbreitet.
Frankfurter Rundschau, 23.11.00
Die
Lizenz zum Klima-Killen
In Frage stellen mag die Erderwärmung niemand mehr
beim Haager Gipfel - aber nicht jeder will etwas dagegen tun
Joachim Wille
taz, 23.11.00
knackpunkte
in den haag. Senke oder Nicht-Senke?
Niemand bezweifelt, dass Wälder und Böden zumindest
zeitweise sehr viel Kohlendioxid binden und aus der Luft herausziehen können
und sie damit relevant für das Klima sind; das erkennt in Den Haag
jeder an. Die Frage, um die sich die Regierungsvertreter seit drei Tagen
erbittert streiten, ist, welche Wälder sie sich als Kohlendioxidspeicher
gutschreiben lassen dürfen und ob es erlaubt sein soll, im Ausland
gegen Gutschrift Wälder anzulegen.
taz, 23.11.00
"Artenvielfalt
im Mittelpunkt". Interview mit Klaus Töpfer
Klaus Töpfer, Vorsitzender des UN-Umweltprogramms,
über die vielen Funktionen von Wäldern: nicht nur als Speicher
von Kohlendioxid, sondern auch als Lebensraum für Tiere und Pflanzen
und als Schutz gegen Überschwemmungen
Maike Rademaker
taz, 23.11.00
Die
Klimawette läuft
Jugendliche wollen mit einfachen Mitteln so viel Energie
einsparen wie die EU
Berliner Zeitung, 22.11.00
Der
virtuelle Klimavertrag
Christian Schwägerl
Rheinische Post, 22.11.00
Demonstrantin
bewirft US-Delegationsleiter mit Kuchen
Den Haag (AP). Eine Demonstrantin hat am Mittwoch bei
der Klimaschutzkonferenz dem Leiter der US-Delegationen einen Kuchens ins
Gesicht geworfen. Die Frau verließ ruhig den Raum, nachdem sie Staatssekretär
Frank Loy bei der täglichen Pressekonferenz einen Schokoladenkuchen
in das Gesicht gedrückt hatte. Eine weitere Frau sprang auf einen
Stuhl und beschimpfte die Unterhändler; sie wurde von der Polizei
abgeführt. Loy setzte seine Ausführungen noch einige Minuten
fort und entschuldigte sich dann. Im Streit um Maßnahmen zur Reduktion
von Treibhausgasen zeichnete sich auch zwei Tage vor dem planmäßigen
Ende der Konferenz keine Lösung ab.
taz, 22.11.00
Trittin
für Kompromiss. Rede des Bundesumweltministers auf dem Klimagipfel:
USA sollen doch im Ausland sparen
DEN HAAG taz In seiner gestrigen Rede auf der Weltklimakonferenz
bot Bundesumweltminister Jürgen Trittin den USA einen Kompromiss an.
Unter Einbezug der gestiegenen Emissionen in den Industrieländern
könnten danach mehr Reduktionsprojekte im Ausland durchgeführt
werden als bisher angenommen.
Augsburger Allgemeine, 22.11.00
Kompromissvorschlag
auf Klimakonferenz erwartet
Den Haag (dpa) - Nach tagelangen Kontroversen haben die
Teilnehmer der Weltklimakonferenz am Mittwoch mit Spannung den ersten übergreifenden
Kompromissvorschlag erwartet.
Süddeutsche Zeitung, 22.11.00
Schwerer
Abschied von der Kohlenstoff-Ära
Auf der Klimaschutzkonferenz arbeiten die USA mit Tricks,
während sich die EU konstruktiv zeigt
Wolfgang Roth
Süddeutsche Zeitung, 22.11.00
Trittin
warnt Industrieländer. "Missachtung des Kyoto-Protokolls wäre
verheerend"
Wolfgang Roth
Frankfurter Rundschau, 22.11.00
EU
verweigert sich Wald-Rechenspielen der USA Konflikt bei Klimagipfel in
Den Haag / Europäer aber bei Umweltprojekten kompromissbereit
Die EU und die USA liefern sich beim Klimagipfel in Den
Haag einen heftigen Konflikt. Die Europäer lehnen den Ersatz von Energiesparmaßnahmen
durch die Anrechnung von CO2-speichernden Wäldern, wie er von der
US-Delegation gefordert wird, rundweg ab. Schwedens Umweltminister Kjell
Larsson bezeichnete den US-Vorschlag als "viel zu abseitig, als dass man
überhaupt darüber diskutieren könnte."
Frankfurter Rundschau, 22.11.00
Das
CO2-Luftschloss
Geschützt wird bei der Klimakonferenz einstweilen
nur das eigene Gesicht - man könnte es ja verlieren
Joachim Wille
Frankfurter Rundschau, 22.11.00
Heilung
von der Öl-Sucht
Ein Forderungskatalog zur Klimapolitik / Vorgelegt von
der Fraktion Die Grünen / Europäische Freie Allianz im Europäischen
Parlament. Beim Klimagipfel in Den Haag ringen die Teilnehmer um einen
effektiven Schutz der Umwelt. Vor allem die US-Amerikaner geben sich dabei
als Bremser. Vor diesem Hintergrund haben die Fraktion von Die Grünen/Europäische
Freie Allianz im Europaparlament ein Positionspapier vorgelegt. Darin fordern
sie einen fundamentalen Wandel der Politik und das Ende der Ölabhängigkeit.
Wir dokumentieren die Analyse und den Forderungskatalog der Grünen
im Wortlaut.
Frankfurter Rundschau, 22.11.00
Das
"Fieber des Planeten" schüttelt Italien. Regenkatastrophen bemüßigen
Regierung zur Selbstkritik wegen des Klimawandels
Fünf Tote durch Schlammlawine in der Toskana, Notstand
im Trentino, Erdrutsche in Südtirol, Evakuierungen im Valtellina,
Verkehrsprobleme auf der Brenner-Autobahn, Hochwasser in Venedig - so einige
Stichworte vom Dienstag zu den vielen Unwetterkatastrophen, die Italien,
vor allem seinen Norden, mit ungewöhnlicher Intensität und erschreckender
Dauer plagen.
Roman Arens
Frankfurter Rundschau, 22.11.00
Bäume
schlucken nicht alles. Klimagipfel und Wald-Senken
Jeder weiß es aus der Schule: Wenn Bäume wachsen,
nehmen sie Kohlendioxid (CO2) aus der Luft auf - jenes CO2, das als Treibhausgas
so viele Probleme macht. Doch als die USA diese so genannte CO2-Senke 1997
als Klimaschutzfaktor in das Kyoto-Protokoll hineinschreiben ließen,
ahnte kaum jemand, welch riesiges Schlupfloch damit geöffnet wurde.
Eine Chance für Länder, sich gesund zu rechnen, statt die Wirtschaft
energieeffizienter zu gestalten.
Joachim Wille
taz, 22.11.00
Kommunisten
klasse Klimaschützer
China legt in Den Haag die beste Kohlendioxid-Emissionsbilanz
aller Länder vor. Schließung einer großen Zahl alter Staatsbetriebe
macht Umweltpolitik so effektiv wie nie zuvor. Dennoch bleibt Chinas Entwicklung
extrem klimagefährdend
Georg Blume
Spiegel Online, 21.11.00
EU
lehnt US-Vorschlag ab
Beim Klimagipfel in Den Haag will Washington den Waldbestand
als CO2-senkende Faktoren berücksichtigen. Die EU ist dagegen. Umweltorganisationen
sprechen von versuchter Täuschung.
taz, 21.11.00
Emissionshandel
im Regenwald
Die Zerstörung Amazoniens schreitet voran. Auf der
Klimakonferenz in Den Haag, aber auch in Brasilien wird darüber gestritten,
ob Umweltprojekte in den Tropenwäldern gegen Emissionsrechte aufgerechnet
werden sollen
Gerhard Dilger
Süddeutsche Zeitung, 21.11.00
Zeichen
auf Sturm. Klimawandel lässt Wellenhöhen steigen
Klimaforscher vermuten seit langem, dass mit dem weltweiten
Temperaturanstieg auch die Zahl und Stärke der Stürme zunimmt.
Tatsächlich haben nun Wissenschaftler aus Hamburg und Bremen nachgewiesen,
dass extrem hohe Wellen im Nordatlantik heute im Vergleich zu der Zeit
vor 1977 doppelt so häufig sind. Dieser Trend läuft mit dem Anstieg
der gemessenen Lufttemperatur parallel (Nature, Bd. 408, S. 349, 2000).
Tagesspiegel, 21.11.00
Chirac
kritisiert USA
Energie sparendes System gefordert
Financial Times Deutschland, 21.11.00
Ungebremst
in die Klimakatastrophe
Das Wetter spielt verrückt; die Atmosphäre
heizt sich weiter auf. Und die Staaten schauen fast tatenlos zu.
Olaf Preuß
Süddeutsche Zeitung, 21.11.00
Kyotos
Klimaschatten
Zur Halbzeit noch keine Fortschritte bei der Konferenz
in Den Haag
Wolfgang Roth
Frankfurter Rundschau, 21.11.00
Chirac
stellt die USA an den Pranger. EU-Ratspräsident beklagt in Den Haag
schleppenden Fortgang im Klimaschutz
Die USA sollen ihre Bremserrolle beim Klimaschutz aufgeben.
"Ich appelliere an sie, ihre Zweifel und ihre Zurückhaltung aufzugeben"
- mit diesem Appell hat Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac
als EU-Ratspräsident am Montag den Klimagipfel in Den Haag geprägt.
Der niederländische Premierminister Wim Kok kündigte zusätzliche
Hilfe für besonders vom Treibhauseffekt bedrohte Entwicklungsländer
an.
Joachim Wille
taz, 21.11.00
USA
blockieren Weltklimakonferenz
Forderungen der Vereinigten Staaten in Den Haag heftig
umstritten. Strittige Punkte ungeklärt. DEN HAAG taz Der niederländische
Premier Wim Kok und der französische Premierminister Jacques Chirac
appellierten am Montag eindringlich bei der Weltklimakonferenz in Den Haag,
die Konferenz zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.
Frankfurter Rundschau, 21.11.00
Umweltschützer
schickten elf Millionen E-Mails
jw DEN HAAG, 20. November. Die bislang größte
Internet-Umweltkampagne hat mehr als elf Millionen E-Mails für ein
beherztes Handeln der Politiker gegen den Klimawandel erbracht.
Stern, 21.11.00
Klimagipfel:
Unterstützung für Entwicklungsländer gefordert
Den Haag (dpa) - Im Kampf gegen den Treibhauseffekt und
seine Folgen hat Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac mehr Geld
für die Entwicklungsländer gefordert.
Die Welt, 21.11.00
Der
Himmel gehört allen! Schizophrenie bei der Klimakonferenz
Die sechste Klimakonferenz seit dem Umweltgipfel von
Rio illustriert die Schizophrenie einer Politik, die Umwelt- und damit
Überlebensfragen nicht als Grundlage, sondern nur als exotische Dreingabe
ihres Handelns betrachtet.
Thilo Bode (Gastkommentar)
Frankenpost, 21.11.00
Feilschen
um das Recht, dem Klima zu schaden
Walter Hörmann
Offenbach-Post, 21.11.00
Studie:
Vertrag von Kyoto kann Klimawandel nicht bremsen
Kassel (dpa) - Der Klimavertrag von Kyoto reicht einer
Studie der Universität Kassel zufolge nicht aus, um den Klimawandel
zu verlangsamen.
Kurier, 20.11.00
Klimakonferenz
- mehr Geld für Entwicklungsländer
Den Haag - Bei der Internationalen Klimaschutzkonferenz
in Den Haag hat der niederländische Ministerpräsident Wim Kok
mehr Finanzhilfen für Entwicklungsländer gefordert.
Thüringer Allgemeine, 20.11.00
Treibhausgase
in Deutschland gingen um 18,5 Prozent zurück - Interview mit Franzjosef
Schafhausen
Franzjosef SCHAFHAUSEN (52), Leiter der Arbeitsgruppe
nationales Klimaschutzprogramm im Bundesumweltministerium, bezeichnete
am Rande der Weltklimakonferenz in Den Haag den Handel mit Emissionsgutschriften
als praktikabel.
Evi Keil
Süddeutsche Zeitung, 20.11.00
Protest
bei Klima-Konferenz in Den Haag. Ein Deich als Mahnmal. Umweltschützer
und Kirchen kritisieren Industriestaaten
Den Haag (epd) - Zum UN-Klimagipfel in Den Haag haben
am Samstag etwa 5000 Umweltschützer einen 400 Meter langen Deich aus
50 000 Sandsäcken rund um das Konferenzgebäude gebaut.
Tagesspiegel, 20.11.00
Zeitumstellung
Die Uhr fürs Klima läuft. 100 Minister sitzen
bis Ende der Woche in Den Haag beieinander - am Freitag soll die Welt dann
wissen, wie der Schutz der Atmosphäre denn nun gelingen soll.
Berliner Morgenpost 20.11.00
Weltklimakonferenz
tritt in entscheidende Phase. Heute beginnt die Ministerrunde in Den Haag
dpa Den Haag - Mit der Ministerrunde beginnt heute der
entscheidende Endspurt beim Weltklimagipfel in Den Haag.
Spiegel, 20.11.00
Stunde
der Außenseiter
Das Kyoto-Protokoll zur Eindämmung des Treibhauseffekts
droht an nationalen Egoismen zu scheitern. Wissenschaftler entwickeln neue
Strategien in der Klimaschutzdiplomatie.
Gerd Rosenkranz
Spiegel, 20.11.00
Klimaverhandlungen
in dieser Form abbrechen
Das bisherige Klimaschutzkonzept der Uno führe in
die Sackgasse, behauptet der SPD-Energiepolitiker Hermann Scheer im SPIEGEL-ONLINE-Interview.
Der Solarexperte über bürokratische Monstren, die Rechenkünste
der Industrieländer und die Fehlplanung der Den Haager Konferenz.
Harald Schumann
taz, 20.11.00
schreie
für den klimaschutz
Rund 5.000 Umweltschützer aus 40 Ländern waren
am Samstag zur Klimaschutzkonferenz nach Den Haag gereist ...
Freie Presse, 20.11.00
Umweltaktion
im Internet sammelt elf Millionen Protestschreiben
N24, 20.11.00
Klimagipfel:
USA wollen Forstprojekte anrechnen lassen
Verhandlungen auf Ministerebene begonnen
Nürnberger Zeitung, 20.11.00
USA
stehen alleine. EU stärkt ihre Position beim Klimagipfel
DEN HAAG (dpa). - In der Ministerrunde des Klimagipfels
von Den Haag steht den Vertretern von 180 Staaten ein riesiger Kraftakt
bevor, um die konträren Positionen auf eine Linie zu bringen. Vor
allem die Europäische Union und die USA rudern noch heftig gegeneinander.
Simone Humml
Stuttgarter Zeitung, 20.11.00
UN-Klimagipfel
in entscheidender Phase
DEN HAAG (dpa/epd). Mit der Ministerrunde beginnt heute
der entscheidende Endspurt beim Weltklimagipfel. Die Delegierten haben
noch eine Woche Zeit, um unterschiedliche Positionen auf eine Linie zu
bringen.
Frankfurter Rundschau, 20.11.00
"Deich"
aus 50 000 Sandsäcken mahnt die Klimakonferenz. In Den Haag prangern
Umweltschützer die Hinhaltetaktik der Industrieländer an - und
sind trotzdem optimistisch
Mit einen 400 Meter langen "Deich" aus 50 000 Sandsäcken
mahnen Umweltschützer die rund 100 Minister beim Klimagipfel in Den
Haag, den Klimavertrag von Kyoto nicht zu zerstören. Sie verlangen,
die Treibhausgase müssten effektiv reduziert und Schlupflöcher
geschlossen werden. Der Gipfel geht am heutigen Montag in die entscheidende
Phase.
Joachim Wille
Sonntagszeitung, 19.11.00
Der
Nordwald heizt ein
Aufforstungen im hohen Norden können das Abholzen
der Tropen nicht kompensieren
Michael Hagmann
Tagesspiegel, 19.11.00
Jürgen
Trittin im Gespräch. "Wir müssen auf die konstruktiven Kräfte
setzen"
Der Bundesumweltminister über die Aussichten der
Klimakonferenz in Den Haag und das Klima in der Regierungskoalition
Robert Birnbaum und Ulrike Fokken
Rheinische Post, 18.11.00
Umweltschützer
bauten 400 Meter langen Deich. Protestaktion vor Klimakonferenz
Den Haag (dpa). Mit Trommeln, bunten Plakaten und einem
400 Meter langem Deich aus Sandsäcken haben mehrere tausend Menschen
vor der Weltklimakonferenz in Den Haag für einen effektiven Vertrag
demonstriert. Zwei Tage vor der entscheidenden Runde des Klimagipfels forderten
sie von den Delegierten, eine deutliche Verminderungen der Treibhausgase
auszuhandeln. Zudem müssten die Industrieländer die ärmeren
Staaten bei der umweltfreundlichen Entwicklung unterstützen
Frankfurter Rundschau, 18.11.00
Ein
idealistischer Pragmatiker. Der niederländische Umweltminister Pronk
steht beim Klimagipfel unter Erfolgsdruck
Die Erfolgsaussichten des Klimagipfels in Den Haag gelten
als unsicher. Als Leiter der Mammutkonferenz steht der niederländische
Umweltminister Jan Pronk vor der undankbaren Aufgabe, einen tragfähigen
Kompromiss zur nachhaltigen Reduzierung der Treibstoffgase zu schmieden.
Thomas Roser
Freitag - Die Ost-West-Wochenzeitung, 17.11.00
Handel
mit heißer Luft?
Udo E. Simonis
Freitag - Die Ost-West-Wochenzeitung, 17.11.00
Land
unter für die Insel
Claudia von Zglinicki
Tagesspiegel, 17.11.00
Atmosphären-Erwärmung
schlägt hohe Wellen. Geophysiker maßen Schwingungen der Erdkruste,
die von der Brandung des Atlantik ausgelöst werden
Norddeutsche Wissenschaftler haben neue Indizien für
die schon lange gehegte Vermutung gefunden, dass die Erwärmung der
Erdatmosphäre durch Abgase ("Treibhauseffekt") eine Zunahme von Stürmen
bewirkt, wodurch wiederum die Ozeanwellen höher und bedrohlicher werden.
In der neuesten Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift "Nature"
Eckhard Stengel
Morgenwelt, 17.11.00
Klimawandel
schlägt immer höhere Wellen
Klimaforscher vermuten seit geraumer Zeit, dass der Treibhauseffekt
stürmischere Zeiten im nordatlantischen Raum heraufbeschwört.
Forscher aus Bremen und Hamburg glauben jetzt nachweisen zu können,
dass in den letzten Jahrzehnten die Höhe der Meereswellen tatsächlich
zugenommen hat.
Financial Times Deutschland, 17.11.2000
EU
drängt beim Klimagipfel auf konkrete Ergebnisse
Die Europäische Union hat nach der ersten Woche
des Klimaschutzgipfels in Den Haag konkrete Ergebnisse gefordert. Vor allem
die USA müssten deutliche Zugeständnisse machen.
Sat1 Nachrichten, 17.11.00
EU
will hartes Ergebnis auf Klimagipfel
Den Haag (dpa) - Die Europäische Union hat nach
der ersten Woche des Klimagipfels in Den Haag auf konkrete Ergebnisse zum
Klimaschutz gedrängt und dabei besonders von den USA deutliche Zugeständnisse
gefordert.
Hamburger Abendblatt, 17.11.00
Meer
verschlingt Süd-Florida
taz, 17.11.00
Wie
mach ich ne schnelle Klima-Mark?
Matthias Urbach
Süddeutsche Zeitung, 16.11.00
Klimawandel
in der Arktis schon zu spüren
Wegen höherer Temperaturen verändern sich die
Lebensumstände der kanadischen Arktis-Bewohner: Die Zahl der Seehunde
nimmt ab, die der Mücken nimmt zu
Süddeutsche Zeitung, 16.11.00
Naturgefahren
der Welt auf CD
Ein Hilfsmittel der Münchener Rück zur Risikoeinschätzung
Hans-Gerd Heine
Hamburger Abendblatt, 16.11.00
Die
Welt der Katastrophen
Unwetter und Überflutungen nehmen zu - zum Schrecken
der Versicherer
Rainer Horn
Financial Times Deutschland, 16.11.00
Klimaschutzgipfel
kann auch ohne USA ein Erfolg werden
Der UN-Klimagipfel in Den Haag kann nach Ansicht von
Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Die Grünen) in der kommenden
Woche auch ohne Zustimmung der Vereinigten Staaten zu einem Ergebnis kommen.
Margaret Heckel und Timm Krägenow
Berliner Zeitung, 16.11.00
Klimagipfel:
Meeresspiegelanstieg hat bereits Folgen
Den Haag (dpa) - Umweltschützer und die kleinen
Inselstaaten haben auf dem Weltklimagipfel vor den bereits beginnenden
massiven Folgen des Meeresspiegelanstiegs gewarnt.
Tagesspiegel, 16.11.00
Weiße
Weihnachten werden seltener
Wie der Treibhauseffekt das Leben auf der Erde bestimmt:
Spurengase in der Atmosphäre nehmen zu, dazu Wetterkapriolen und Dauerhitze.
Manuela Röver
Tagesspiegel, 16.11.00
Regionaler
Klimawandel
Milde Winter, Stürme, Hochwasser - die möglichen
Auswirkungen der Treibhausgasemissionen für den Berliner Raum.
Tagesspiegel, 16.11.00
US-Vorstoß
gegen Erderwärmung stößt auf Ablehnung
Erste Kontroversen auf Klimagipfel zwischen der Europäischen
Union und den USA. Ein US-Vorstoß zur begrenzten Anerkennung von
Waldprojekten gegen die Erderwärmung hat am Mittwoch auf dem Weltklimagipfel
zu ersten Kontroversen zwischen der Europäischen Union und den USA
geführt.
taz, 16.11.00
Bericht
der internationalen Staudammkommission
Kleiner ist feiner
Maike Rademaker
taz, 16.11.00
Der
Marginal-Minister. Jan Pronk, niederländischer Umweltminister, leitet
die Klimakonferenz in Den Haag
Was für eine unangenehme Situation für den
frisch gewählten Präsidenten der Weltklimakonferenz in Den Haag,
Jan Pronk: Ausgerechnet der Mann, der ihm seinen letzten, heiß ersehnten
Karrierejob vor der Rente grob und gründlich vermasselt hat, eröffnete
neben Pronk am letzten Montag die Konferenz.
Maike Rademaker
Frankfurter Rundschau, 16.11.00
Expertenbericht
ist Wasser auf die Mühlen der Staudammkritiker.
Kommission warnt vor Treibhauseffekt / Umweltschützer
begrüßen hohe Maßstäbe für künftige Bauvorhaben
Werner Balsen und Uwe Hoering
Die ZEIT, 47/2000
Weltweiter
Ablasshandel. Worum wird auf der Klimaschutzkonferenz in Den Haag gerungen?
Beat Glogger
taz, 15.11.00
Proteste
gegen Klimafeinde
Umweltschützer haben zum Auftakt des Weltklimagipfels
in Den Haag die ersten Protestaktionen durchgeführt. Dazu gehörte
eine Greenpeace-Aktion am Montag im Rotterdamer Hafen auf einem australischen
Kohlefrachter und die Verleihung des "Fossils des Tages".
Tagblatt, 15.11.00
Schweiz
heizt dem Ausland ein. Grosse Mengen an Schweizer CO2-Emissionen verstecken
sich im Import
Die Schweiz pustet 50 Prozent mehr Treibhausgase in die
Atmosphäre, als das offizielle Inventar ausweist. Diese so genannt
grauen Emissionen trüben die Schweizer Klimabilanz.
Hanspeter Guggenbühl
Financial Times Deutschland, 15.11.00
Klimagipfel
kann auch ohne USA entscheiden
Der UN-Klimagipfel in Den Haag kann nach Ansicht von
Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) auch ohne Zustimmung
der Vereinigten Staaten zu einem Ergebnis kommen.
Neue Zürcher Zeitung, 15.11.00
Optimierte
Abschätzung der Hochwassergefahr. Regionale Auswirkungen des globalen
Klimawandels nach wie vor unklar
Fast jedes Land in Europa wird regelmässig von Überschwemmungen
heimgesucht. Im Rahmen von grossen Forschungsprojekten versucht man, Werkzeuge
zu erarbeiten, mit denen sich das Hochwasserrisiko besser einschätzen
lässt. An einer internationalen Tagung diskutierten Experten, wie
die Prognose von Fluten verbessert werden könnte.
Berliner Zeitung, 15.11.00
Wie
Autofahrer das Klima schützen können
Defensive Fahrweise und moderne Ausstattung führen
zu einer 20-Prozent-Reduktion des CO2-Ausstoßes
Josef Zens
Reuters, 15.11.00
EU
begrüßt Vorschlag der USA zum Klimaschutz
Die Europäische Union (EU) hat beim Klima-Gipfel
in Den Haag überraschend einen umstrittenen Vorschlag der USA begrüßt,
Waldbestände als Bestandteil des Klimaschutzes zu bewerten.
Süddeutsche Zeitung, 15.11.00
Höhere
Wellen durch den Klimawandel
Deutsche Wissenschaftler fürchten, dass die Gefahr
von Sturmfluten für die nordeuropäischen Küsten und Inseln
zunimmt.
Bonner General-Anzeiger, 15.11.00
Kabinett
beschließt Einstieg in den UN-Campus
Das Klima- und das Wüstensekretariat ziehen ins
alte Bundeshaus - Trittin: Gute Nachricht für die Bundesstadt - Endgültige
Entscheidung wird mit der Zukunft des Kongresszentrums verknüpft
Bernd Leyendecker
Bonner General-Anzeiger, 15.11.00
Guter
Tag für die UN-Stadt
Bernd Leyendecker
Tagesspiegel, 15.11.00
Auf-Bäumen
gegen den Klimawandel?
Ob Wälder helfen können, den CO2 Gehalt der
Luft dauerhaft zu senken, ist unter Forschern noch umstritten
Manuela Röver
Kölner Stadt-Anzeiger, 15.11.00
Klimakatastrophe
in Sicht. Planen mit dem GAU
"Ein weiteres Fortschreiten der durch den Menschen verusachten
Klimaveränderung wird uns immer rascher sowie fast zwangsläufig
immer extremere Naturereignisse und Kastrophenschäden bringen", befürchtet
Gerhard Berz. Der Mann sollte es wissen, er ist Leiter der Forschungsgruppe
Geowissenschaften der Münchener Rückversicherungs-AG. ...
Thomas Magenheim
Die Welt, 15.11.00
Klimaschutz
durch Wandel der Wirtschaft
Weltklimagipfel in Den Haag hat begonnen - 10 000 Teilnehmer
- Handel mit Emissionen ist zentraler Streitpunkt
Claudia Ehrenstein
Die Welt, 15.11.00
Insbesondere
Kohlendioxid heizt die Erde auf
Drei Substanzen machen 95 Prozent der Treibhausgas-Emissionen
aus
Die Welt, 15.11.00
Das
Klima der Klimakonferenz
Es kommt darauf an, möglichst
schnell den Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen zumindest
zu stabilisieren - Kommentar
Claudia Ehrenstein
Süddeutsche Zeitung, 14.11.00
Aufforsten
hilft nicht viel
Wälder speichern zwar CO2, aber auch Wärme
- neue Modelle für das Weltklima
Birgit Will
Süddeutsche Zeitung, 14.11.00
Irland-Urlaub
unter Palmen
Wenn die Vorhersage britischer Wissenschaftler stimmt,
können sich Urlauber auf ein neues Sommer-Badeparadies einstellen:
Irland. Die Studie, die von der Europäischen Kommission finanziert
wurde, prognostiziert, dass dort demnächst ein ähnliches Klima
herrschen werde wie derzeit an der französischen Atlantikküste.
Experten rechnen bis 2020 mit einem Anstieg der Durchschnittstemperaturen
auf der Insel von 1,5 Grad Celsius, bis 2050 von drei und bis 2080 von
weiteren zwei Grad.
Tagesspiegel, 14.11.00
Viel
Dreck und wenig Einsicht
UN-Konferenz zur Reduzierung von Treibhausgasen in Den
Haag eröffnet / Deutschland erwartet harte Verhandlungen mit USA
Lars von Törne
Süddeutsche Zeitung, 14.11.00
"Das
Klima hat sich niemals so schnell gewandelt wie heute"
Im Kampf gegen die Erderwärmung hat der Präsident
des Weltklimagipfels in Den Haag die Staatengemeinschaft eindringlich zum
raschen Handeln aufgerufen.
Berliner Morgenpost, 14.11.00
EU-Politiker
fordert Druck auf Amerika
Lars-Broder Keil
Frankfurter Neue Presse, 14.11.00
Hilfe
für Mutter Erde: 160 Staaten streiten. Die USA als größter
Sünder
Den Haag. Rund 160 Staaten ringen in Den Haag zwölf
Tage um den Klimaschutz. Anders als etwa in Rio, Berlin und Kyoto geht
es bei der sechsten Vertragsstaatenkonferenz darum, die Verpflichtungen
zur Verringerung der Treibhaus-Gase wirklich zu erfüllen.
Simone Humml
N24, 14.11.00
Den
Haag ringt um den Klimaschutz
Umsetzung der Verpflichtungen zur Reduktion der Treibhausgase
angestrebt
Süddeutsche Zeitung, 14.11.2000
Konferenz in Den Haag mit 180 Staaten. EU will Klimaschutz
ernst nehmen
"Die Natur hat uns gewarnt - jetzt ist Zeit zum Handeln"
Süddeutsche Zeitung, 14.11.2000
Der Mahner von Den Haag
Hollands Umweltminister Pronk steht als Leiter des Klimagipfels
vor seiner schwierigsten Aufgabe
Siggi Weidemann
Tagesschau.de, 14.11.00
Den
Haag: Sechste Weltklimakonferenz angelaufen
Frankfurter Rundschau, 14.11.00
Umwelt
im Netz. E-Mails nach Den Haag
Matthias Gliech
Frankfurter Rundschau, 14.11.00
Der
Mensch ändert das Klima - ein Indizienbeweis. Die Temperatur auf dem
Globus könnte 2100 bis zu sechs Grad höher liegen
Christian-Dietrich Schönwiese
Frankfurter Rundschau, 14.11.00
ÖKO-LOGISCH
Mit landesüblichen Pragmatismus haben sich die Niederländer
vor dem Klima-Gipfel in Den Haag auf die Gastgeber-Ehren gerüstet.
Der Lobby-Einsatz des Umweltministers Jan Pronk hat der Residenzstadt die
größte Konferenz ihrer Geschichte beschert. 10 000 Deligierte,
Tausende Journalisten und Umweltaktivisten ...
Thomas Roser
Frankfurter Rundschau, 14.11.00
Umweltschutz.
Eindringliche Appelle bei Eröffnung des Klimagipfels
Frankfurter Rundschau, 14.11.00
Europa-Klimamodell
Das Risiko für Hochwasser steigt
Volker Mrasek
taz, 14.11.00
die
anderen
Zum UN-Klimagipfel in Den Haag meint die Brüsseler
Tageszeitung Le Soir: ...
Zum gleichen Thema schreibt das niederländische
Algemeen Dagblad: ...
taz, 14.11.00
fakten
Klimawandel
in Europa
taz, 14.11.00
"Zwei
Stränge eines Seils". Interview mit Martin Parry
taz: Naturkatastrophen werden auch von Klimaforschern
als Boten der Klimaveränderung gedeutet. Wir leben also bereits im
Klimawandel. In Den Haag wird aber bisher nur die Vermeidung der Klimaveränderung
diskutiert. Muss nicht mehr getan werden? ...
Maike Rademaker
taz, 14.11.00
anpassung
ans klima. Kioto-Protokoll
Morgenwelt, 13.11.00
Gewinner
und Verlierer im Klimawandel
Der globale Temperaturanstieg wird nicht überall
auf der Welt in gleichem Maße stattfinden. Wie britische Klimaforscher
jetzt berichten, sind ausgerechnet die Länder am schlechtesten dran,
in denen schon heute hohe Temperaturen herrschen.
Berliner Zeitung, 13.11.2000
Schicksalstage
für das Weltklima
Vertreter aus 160 Staaten ringen bis 24. November in
Den Haag um Regeln für die Reduktion der klimaschädigenden Treibhausgase.
Christian Schwägerl und Josef Zens
Financial Times Deutschland, 13.11.00
Kofi
Annan fordert glaubhafte Schritte zum Klimaschutz
Im Kampf gegen die Erderwärmung hat der Präsident
des Weltklimagipfels am Montag in Den Haag die Staatengemeinschaft eindringlich
zum raschen Handeln aufgerufen.
Süddeutsche Zeitung, 13.11.00
Letzte
Ausfahrt Den Haag
Ein Scheitern der Klimakonferenz käme einer Kapitulation
vor der Erderwärmung gleich
Alexander Hagelüken
Ostsee-Zeitung, 13.11.00
Verbrennt
die Menschheit ihre Zukunft?. Klimaveränderung gefährdet Kulturen
Die Gletscher schrumpfen, der Meeresspiegel steigt und
die Vegetationszonen verschieben sich. Die Temperatur hat sich in nur einem
Jahrhundert stärker erhöht als im gesamten Holozän. Die
Indizien für eine Erwärmung des Klimas sind eindeutig, sagt Prof.
Hartmut Graßl.
Anette Pröber
Focus, 13.11.00
Mammut-Treffen
in Den Haag
dpa, 13.11.00
Naturkatastrophen zwingen zum Kampf gegen Treibhausgase
Den Haag (dpa) - Im Kampf gegen die Erderwärmung
hat der Präsident des Weltklimagipfels am Montag in Den Haag die Staatengemeinschaft
eindringlich zum raschen Handeln aufgerufen ...
Tagesschau.de, 13.11.00
Welt-Klimakonferenz
begonnen
Tagesschau.de, 13.11.00
Klimaschutzkonferenz
in Den Haag eröffnet
Tagesschau.de, 13.11.00
Welt-Klimakonferenz
in Den Haag
Tagesschau.de, 13.11.00
Was
auf den einzelnen Klimakonferenzen verhandelt wurde
ZDF.MSNBC, 13.11.00
Den
Haag: Weltklimagipfel eröffnet. Staaten sollen Treibhausgase vermindern
- Trittin für Sanktionen
Stern online, 13.11.00
Naturkatastrophen zwingen zum Kampf gegen Treibhausgase
Spiegel online, 13.11.00
Weltklimagipfel
eröffnet. "Die Aufgabe vor uns ist gewaltig"
Die Zeit drängt: Darin waren sich die Eröffnungsredner
zum Weltklimagipfel in Den Haag einig. Die Streitfrage sei längst
nicht mehr ob, sondern wie stark und wo sich das Klima verändere.
Financial Times Deutschland, 13.11.2000
Trittin
erwartet harte Verhandlungen auf UN-Klimakonferenz
Auf der UN-Klimaschutzkonferenz, die am Montag in Den
Haag beginnt, stehen schwierige Verhandlungen zwischen den Industrieländern
bevor. Das befürchtet Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne).
Financial Times Deutschland, 13.11.2000
USA
sind der Haupt-Bremser beim Schutz der Atmosphäre
Diesmal meinen es die Vereinigten Staaten ernst. Rund
120 Delegierte, so viele wie nie zuvor, werden sie zum Klimagipfel nach
Den Haag schicken, der am Montag beginnt.
Timm Krägenow
Financial Times Deutschland, 13.11.2000
Stichwort:
Vom Kyoto-Protokoll zur Konferenz von Den Haag
Auf der sechsten UN-Klimakonferenz vom 13. bis 24. November
in Den Haag geht es um die Ausgestaltung und Umsetzung des Kyoto-Protokolls
von 1997. Nachfolgend eine Dokumentation der wichtigsten Streitpunkte.
Frankfurter Rundschau, 13.11.2000
Anpfiff
beim Klimaschutz
Beim Gipfel in Den Haag kommt es darauf an, verbindliche
Spielregeln festzulegen und nicht die Vorschläge von Kyoto wieder
zunichte zu machen
Joachim Wille
taz, 13.11.2000
Clinton
fordert US-Industrie auf, beim Klimaschutz zu helfen. Ein bisschen Nachdenklichkeit.
Maike Rademaker
taz, 13.11.2000
was
bisher geschah. Der Weg nach Den Haag.
taz, 13.11.2000
Wer
rettet diese Insel?
Maike Rademaker
taz, 13.11.2000
Clinton
mahnt Industrie zum Klimaschutz Zitterpartie auf der Weltklimakonferenz
beginnt.
Studie belegt: Auch für US-Amerikaner wird Temperaturanstieg
teuer
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
Die
Suche nach einem Kompromiss, der keine Halbheit ist
Heute beginnt in Den Haag die Konferenz zum Klimaschutz:
Das Ziel ist klar, der Weg strittig. Vor allem die USA sind zögerlich
Ingrid Müller
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
Klimaschutz:
Erfolg jetzt - oder das völlige Ende
In Den Haag beraten diese Woche Minister aus 160 Ländern
Annette Birschel
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
UN-Klimagipfel
in Den Haag
Die Politik sucht seit Jahren nach Lösungen für
das Klimaproblem - bisher allerdings mit mäßigem Erfolg. Bei
der Konferenz in Den Haag soll das anders werden. Ein Überblick über
den aktuellen Stand der Verhandlungen.
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
Wirtschaft
erweitert Zusagen
Kanzler Schröder lobt Selbstverpflichtung zur weiteren
Reduzierung von Kohlendioxid-Ausstoß. Bundesumweltminister Trittin
will den Klimawandel bremsen.
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
Klima-Internet-Rallye
"Berlin - Den Haag"
1995 haben sich die Regierungen der Welt in Berlin zur
zweiten Weltklima-Konferenz getroffen. Nun, fünf Jahre später,
findet vom 13. bis zum 24. November in Den Haag die sechste internationale
Klimakonferenz (COP6) statt. Wieder kommen Politikerinnen und Politiker
aus allen Teilen der Erde zusammen, um über Maßnahmen zu Schutz
der Erdatmosphäre zu beraten. Da gibt es noch viel zu tun, aber es
ist auch schon viel getan worden. Wenn Sie an der Internet-Rallye teilnehmen,
erhalten Sie Einblicke in die Berliner Aktivitäten zum Klimaschutz
und den aktuellen Stand der internationalen Verhandlungen. Surfen Sie dazu
nur ein bißchen im Internet.
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
Die
Vorgeschichte
Die Stationen internationaler Klimaschutzpolitik von
der Klimarahmenkonvention bis zum Kyoto-Protokoll - ein Rückblick.
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
Treibhauseffekt
und Klimawandel
Die Prognosen sind alarmierend: Wissenschaftler rechnen
mit dramatischen Klimaveränderungen. Ob und wann die globale Erwärmung
gebremst werden kann, hängt maßgeblich vom Erfolg in Den Haag
ab.
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
Das
Protokoll von Kyoto
Auf der dritten Vertragsstaatenkonferenz (COP 3) im japanischen
Kyoto verpflichten sich die Industrieländer erstmals rechtsverbindlich
zur Begrenzung ihrer Treibhausgasemissionen - die wichtigsten Beschlüsse
im Überblick.
Der Tagesspiegel, 13.11.2000
Unzulänglichkeiten
des Kyoto-Protokolls
Die zahlreichen Schlupflöcher der bisherigen Beschlüsse
bergen die Gefahr, dass Klimaschutz nur auf dem Papier stattfinden wird.
Focus online, 12.11.2000
"Die
Atmosphäre ist eine Deponie". Interview mit Dr. Rolf Sartorius
(Umweltbundesamt) über Ziele, Chancen und Streitthemen des Gipfels.
Anja Strauß
Handelsblatt, 12.11.00
Staatengemeinschaft
muss drohen. Vahrenholt: Emissionshandel muss die Ökosteuer ersetzen
Martin Noé
Berliner Zeitung, 12.11.00
Klima
in 100 Jahren
Deutschland
versteppt, versumpft
Schmelzende Polkappen, Fluten in England, Dürre
in Afrika. Weltweit häufen sich die Naturkatastrophen. In der Zeitschrift
"Vivian" prophezeit nun der Klimaforscher Hans-Joachim Schellnhuber: Auch
Deutschland wird von den Auswirkungen des Treibhauseffekts nicht verschont
bleiben.
Handelsblatt, 12.11.00
Versicherer
sind für Herausforderungen gewappnet
Archivar
des Grauen
Auf der Klimakonferenz die heute in Den Haag beginnt,
werden auch die Experten der Münchener Rück sein. Die kennen
sich bestens aus mit Stürmen und Fluten, denn die gehören zu
ihrem Geschäft.
Martin Noé
Handelsblatt, 12.11.00
Verbindliche
Regelungen zur Emissionsminderung erwartet. Trittin erwartet harte Verhandlungen
bei Weltklimakonferenz
Bei der heute beginnenden Weltklimakonferenz geht es
vor allem darum, die Industriestaaten auf eine wirkliche Verringerung der
Treibhausgase zu verpflichten. Vor allem die USA sperren sich.
Handelsblatt, 12.11.00
Börsengang
geplant. Enro AG will eine Million Tonnen Kohlendioxid einsparen
Wenn die Klimakonferenz sich am Ende doch auf konkrete
Vorgaben zur Minderung von Kohlendioxid-Emissionen einigt, ist eine kleine
Firma in Essen längst darauf vorbereitet
Handelsblatt, 12.11.00
"Unsicherheit
über neuen Präsidenten beeinträchtigt Mandat nicht". US-Delegationschef
rechnet mit rascher Klimaübereinkunft
Berliner Zeitung, 11.11.2000
UN-Klimachef
warnt vor Gipfelstreit. Zammit Cutajar: Den Haag muss Durchbruch bringen
Der Chef des Klimasekretariats der Vereinten Nationen,
Michael Zammit Cutajar, hat die Industriestaaten zu einer raschen Einigung
bei der Bekämpfung des Treibhauseffekts aufgerufen
Christian Schwägerl
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2000
Hitze
- Dürre - Überschwemmungen. Die zunehmende Erwärmung
wird Europa spalten: mehr Niederschläge im Westen, größere
Trockenheit im Osten
Martin Urban
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2000
Im
Labyrinth der Schlupflöcher
Wolfgang Roth
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2000
Deutsche
Klima-Leitkultur. Die Chancen der Bundesrepublik sind gewachsen, bis
2005 ihr Versprechen zur Emissionssenkung zu erfüllen
Alexander Hagelüken
Süddeutsche Zeitung, 10.11.2000
Gutes
Wetter für den Klimaschutz
Financial Times Deutschland, 10.11.2000
Die
Wirtschaft hat den Klimaschutz als Wettbewerbsfaktor entdeckt
Im Mai 1997 hielt John Browne, Vorstandsvorsitzender
des Energiemultis BP, an der kalifornischen Stanford-Universität eine
Rede, die in die Geschichte des Klimaschutzes eingehen dürfte.
Olaf Preuß
Frankfurter Rundschau, 10.11.2000
Das
letzte Wort. Jeremy Leggett skizziert den Abschluss des Kyoto-Protokolls
(Buchbesprechung)
Das war knapp. Die Uhren mussten Ende 1997 auf dem Gipfel
in Kyoto sogar angehalten werden, sonst wäre das Welt-Klimaprotokoll
nicht zustande gekommen. Wie dann doch alles gut ging, schildert Jeremy
Leggets in seinem Buch The Carbon War (Der Kohlenstoff-Krieg). Held von
Kyoto und "Vater" des Protokolls war der langjährige Verhandlungsführer
auf den Klimakonferenzen, der damalige Botschafter Argentiniens in Peking,
Raul A. Estrada-Oyuela. Er eröffnete ...
Hans-Jochen Luhmann
Frankfurter Rundschau, 10.11.2000
"Weihnachtsbäume
helfen nicht". Umweltminister Jürgen Trittin über die gefährlichen
Schlupflöcher beim Welt-Klimagipfel in Den Haag
Schlupflöcher stopfen - das ist der Job von Bundesumweltminister
Jürgen Trittin beim Welt-Klimagipfel in Den Haag, der am Montag beginnt.
Das wird nicht leicht, sogar ein Scheitern der Konferenz droht. "Nicht
jedes Ergebnis ist ein Ergebnis", sagte Trittin im Gespräch mit FR-Redakteur
Joachim Wille.
Joachim Wille
Frankfurter Rundschau, 10.11.2000
Zur
Sache: UN-Klimakonferenz
Frankfurter Rundschau, 10.11.2000
Trittin
warnt USA vor Bremserrolle bei Klimagipfel in Den Haag.
Washington wegen hohen CO2-Ausstoßes am Pranger
/ Minister will Ökosteuer-Erlöse ab 2002 verstärkt in Umwelt
investieren
Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne)
hat die USA aufgefordert, den am Montag beginnenden Klimagipfel in Den
Haag nicht zu blockieren. Im FR-Interview sprach sich Trittin auch für
weitere Schritte bei der Öko-Steuerreform nach 2002 aus. Es sei zu
erwägen, dabei nicht nur Benzin und Strom, sondern alle Energieträger
je nach Klimarelevanz zu belasten.
Joachim Wille
taz, 10.11.2000
Schaden
durch Klimahandel
taz, 10.11.2000
Viele
warme Worte. Industrie unterzeichnet Selbstverpflichtung zum Klimaschutz.
Trittin und Opposition warnen vor Scheitern der Weltklimakonferenz in Den
Haag
Maike Rademaker
Spiegel Online, 10.11.00
Kapazität
der Wälder überschätzt
Die ZEIT Nr. 46/2000
Streit
um Foul und Abseits. In Den Haag naht die diplomatische Entscheidungsschlacht
um die Regeln zum Klimaschutz
Fritz Vorholz
Financial Times Deutschland, 9.11.2000
Töpfer
drängt auf konkrete Klimaschutz-Beschlüsse
Der Chef der UN-Umweltorganisation (UNEP), Klaus Töpfer,
hat die Staatengemeinschaft aufgefordert, beim bevorstehenden Klimagipfel
in Den Haag verbindliche Absprachen zu vereinbaren.
N24, 09.11.2000
Einsatz
für Klimaschutz lässt zu wünschen übrig
Trotz Interesse engagieren sich nur wenige Deutsche für
den Klimaschutz
N24, 09.11.2000
Hochwasser
wird in Nordeuropa Normalität
Globale Erwärmung bringt Klimawandel mit Fluten
und Wüsten mit sich
N24, 09.11.2000
Klimaschutz:
Berlin schafft Fakten
Trittin warnt vor den Folgen des Klimawechsels
Süddeutsche Zeitung, 9.11.00
Neue
Wälder schützen nicht vor dem Treibhauseffekt
Neue Klima-Modelle zeigen: Zusätzliche Pflanzungen
könnten die Kohlendioxid-Menge in der Atmosphäre noch ansteigen
lassen, statt die globale Erwärmung zu dämpfen
Frankfurter Rundschau, 08.11.2000
Trittin
warnt vor Scheitern von Klimakonferenz
Spiegel Online, 7.11.00
Basar
der Bürokraten
Dirk Maxeiner
Der Tagesspiegel, 7.11.2000
Die
Zukunft gehört den Sonnenscheichs
Der Klimaexperte Hans-Joachim Schellnhuber über
die globale Erwärmung, steigende Meeresspiegel und Schlupflöcher
im internationalen Abkommen
Thomas de Padova und Manuela Röver
Spiegel, 6.11.00
Tiefseegrab
für Treibhausgase
Mit einem spektakulären Experiment wollen deutsche
Forscher Kohlendioxid im Meer versenken. Auf der Weltklimakonferenz in
Den Haag soll bereits darüber verhandelt werden, wie Wälder als
CO2-Endlager genutzt werden können. Kritiker warnen jedoch vor einer
grünen Planwirtschaft.
Gerald Traufetter
Spiegel Online, 6.11.00
Treffen
der Gashändler
Als es in Kyoto um die Verringerung der Emissionen ging,
ließen sich die Industriestaaten ein Schlupfloch offen: den Emissionshandel.
Um dessen Regelung soll es jetzt in Den Haag gehen.
Frankfurter Rundschau, 31.10.2000
Deiche bauen oder das Klima schützen? Auf dem Gipfeltreffen
in Den Haag muss die EU Standhaftigkeit gegenüber den USA zeigen
Reinhard Loske und Hermann Ott (Gastbeitrag)
Financial Times Deutschland, 26.10.2000
Europa-Parlamentarier
stimmen CO2-Börse zu
Das europäische Parlament hält die Einführung
eines europaweiten einheitlichen Systems zum Handel mit CO2-Emissionen
für ein sinnvolles Instrument, um die Erderwärmung zu bekämpfen.
Uwe Roth
Morgenwelt, 25.10.00
Erwärmung
bedroht Korallenriffe
Das australische Great Barrier Reef wird das 21. Jahrhundert
nicht überstehen. Diese Ansicht vertritt ein australischer Meeresforscher
nach der Auswertung verschiedener Klimamodelle. Demnach werden sich die
Weltmeere innerhalb der nächsten hundert Jahre um ein bis zwei Grad
Celsius erwärmen. Einen solchen Temperaturanstieg würden die
Korallen aber nicht überleben, meint der Forscher.
Süddeutsche Zeitung, 26.10.00
Erde
erwärmt sich stärker als bisher angenommen
Auch aufgrund der Luftverschmutzung kann die globale
Temperatur in den kommenden 100 Jahren bis zu sechs Grad steigen.
N24, 18.10.2000
Zusätzliche
Anstrengungen für Klimaschutz
Regierung will Treibhausgase bis 2005 um ein Viertel
verringern
N24, 17.10.2000
Deutsches
Klimaschutz-Ziel in Gefahr
Umweltökonomische Gesamtrechnung 2000
Süddeutsche Zeitung, 13.10.00
Das
Geschäft mit Klimakillern. Für den Start an der Börse fehlt
noch ein politischer Rahmen
Wenn es nach den Börsenprofis geht, könnte
es sofort losgehen: Der geplante Handel mit Emissionsrechten gilt als lukrativ,
ein Milliardengeschäft mit dem Ökokiller Kohlendioxid (CO2) tut
sich auf. Doch während die US-Amerikaner bereits mit Schwefeldioxid-Zertifikaten
handeln, in England eine Emissionsbörse im April 2001 starten soll,
wird in Deutschland vorerst nur um Regularien gestritten.
Steffen Uhlmann
Neue Energie, Oktober 2000
Klimawandel
durch Handel?
Das sich abzeichnende System der Emissions-Zertifikate
ist noch unausgereift
Ralf Köpke
Financial Times Deutschland, 4.9.2000
Industrie-Emissionen:
Geschäfte mit dicker Luft
Deutschland hat versäumt, rechtzeitig den Handel
mit den Rechten an Industrie-Emissionen zu fördern - der Wirtschaft
entsteht ein Wettbewerbsnachteil.
Olaf Preuß
| © GERMANWATCH zuletzt geändert am 30.11.00 von Gerold Kier |