Ein zentrales Ergebnis des Erdgipfels in Rio de Janeiro 1992 war die Verabschiedung eines Abkommens zum Schutz des Erdklimas, der UN-Klimarahmenkonvention. Ende 1997 schlossen die Industrieländer einen konkretisierenden Zusatzvertrag, das sogenannte Kyoto-Protokoll. Hierin verpflichten sie sich, ihren jährlichen Treibhausgas-Ausstoß bis zum Zeitraum 2008-2012 um durchschnittlich 5,2 % gegenüber 1990 zu reduzieren.
Das Kyoto-Protokoll tritt jedoch erst in Kraft, sobald genügend Staaten die sogenannte Ratifizierung vollzogen haben, d.h. nach Zustimmung ihrer Parlamente. Besondere Bestimmungen im Protokoll bewirken, daß das Inkrafttreten praktisch unmöglich sein wird, solange die USA nicht ratifizieren. Letzteres wird allerdings zur Zeit noch vom US-Kongreß verweigert. Viele strittige Fragen sind noch offen und werden auf der Vertragsstaatenkonferenz in Buenos Aires (2.-11. November 1998) verhandelt.
Detaillierte Informationen zu diesem Thema auf den Webseiten von Rio Konkret