| Einladung zur Diskussionsveranstaltung
Agrarhandel – wer profitiert?
Berlin, 1. Dezember 2005, 17-20:30 h Veranstalter: Misereor, Germanwatch, AbL |
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Programm + Wegbeschreibung [PDF, 230KB]
Anmeldung Bitte per E-Mail an epol@misereor.de
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Im Vorfeld zur Ministerkonferenz
der Welthandelsorganisation, die vom 13.-18. Dezember 2005 in Hongkong
stattfindet, laden wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung mit dem Thema:
"Agrarhandel - wer profitiert?" ein.
Welche Subventionen gehören abgeschafft und welche erhalten? Welche Märkte sollten geöffnet und welche eher geschützt werden? Was sind entsprechende Herausforderungen für die Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation in Hongkong, und welche Position sollte Deutschland vertreten? Von der Einführung globaler Regeln für den internationalen Agrarhandel vor einem Jahrzehnt versprach sich die Welt einen gerechten internationalen Austausch von Agrarprodukten. Vor allem die Entwicklungsländer hofften auf eine Verbesserung ihrer Situation. Doch diese Hoffnungen wurden bisher nicht realisiert. Die Ungleichgewichte im Agrarhandel sind geblieben oder haben sich sogar verschärft. Die Industrieländer konnten ihre massiven Agrarsubventionen weitgehend aufrecht erhalten, was weiterhin zu künstlich verbilligten Exporten von Überschüssen führt, welche die Preise in den Entwicklungsländern drücken. Die subventionierten Milchexporte der EU sind ein gutes Beispiel hierfür. Paradox ist, dass es den meisten Milchbauern hierzulande auch nicht gut geht. Auch ihnen machen niedrige Preise zu schaffen. Was sind die Gründe für diese Situation? Die drei neuen Studien zum Thema, die im Rahmen der Veranstaltung präsentiert werden, gehen dieser Frage nach und machen am konkreten Beispiel deutlich, wie Regelungen zu Subventionen und Zöllen funktionieren, wer davon profitiert und wer dabei verliert. Die anschließende Podiumsdiskussion
befasst sich mit der Frage, welche Konsequenzen aus dem Beispiel Milch
für die Weiterentwicklung der Regeln für den weltweiten Agrarhandel
zu ziehen wären.
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