Einladung zur 2. Internationalen Konferenz:
| Bonn 30./31. Mai 2008
Veranstalter: Germanwatch in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung NRW, Brot für die Welt, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Die Klima-Allianz, Evangelischer Entwicklungsdienst, Jugendbündnis Zukunftsenergie Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn >> Konferenzflyer [PDF, 1,2 MB] >> englischsprachige
Informationen
Die Konsequenzen des Klimawandels erhalten in der Entwicklungspolitik zunehmende Bedeutung: Sie sind ein Faktor, der die Ziele der Armutsbekämpfung immer mehr gefährdet. Gleichzeitig gewinnen die UN-Klimaverhandlungen für ein neues globales Abkommen an Fahrt, und ohne eine entwicklungspolitische Perspektive ist ein gerechter Klimapakt kaum vorstellbar. Im direkten Vorfeld der UN-Klimaverhandlungen
in Bonn veranstaltet Germanwatch eine internationale Konferenz zum Themenbereich
Klimawandel und Armutsbekämpfung, die am 30. (abendlicher Auftakt)
und 31.5. (ganztägige Konferenz) in Bonn stattfinden wird. Mehrere
Workshops werden einzelne Themen vertiefen. Die Konferenz soll nicht nur
der Information und dem Meinungsaustausch dienen, sondern auch ein klares
Signal an die UN-Klimaverhandlungen setzen, deutliche Fortschritte auf
dem Weg zu einem gerechten neuen Klima-Abkommen zu ebnen.
Die Konferenz findet am 30. und 31. Mai an zwei verschiedenen Orten statt. Freitag, 30.5., 16.00 bis 18.00
Uhr:
Samstag, 31.5., 9.30 bis 19.00
Uhr:
Die Platzkapazitäten sind begrenzt, so dass wir eine frühe Anmeldung dringend empfehlen. Kontaktadresse für Anmeldung und Rückfragen: Mirjam Kid
Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben,
Kosten für eine etwaige Übernachtung sowie für den Besuch
des Films "Unser Planet" sind jedoch von den TeilnehmerInnen selbst zu
tragen.
Soweit Sie eine Übernachtungsgelegenheit
benötigen, so bitten wir Sie darum, diese eigenständig zu buchen,
beispielsweise beim Gustav-Stresemann-Institut.
(vorläufige Fassung, Stand 2.5.08) Freitag, 30.5., 16.00 bis 18.00 Uhr Auftaktdiskussion "Klima-Destabilisierung und Artenzerstörung - hat Entwicklungspolitik noch eine Zukunft?" Die UN-Biodiversitätskonferenz endet an diesem Tag in Bonn, die UN-Klimakonferenz beginnt in Bonn am 2. Juni. Die Destabilisierung des Klimas und der Verlust der Arten durch vielfältige Prozesse stellen die internationale Gemeinschaft vor eine enorme Herausforderung, deren Bewältigung nicht zuletzt über die Zukunft der Entwicklungspolitik mitentscheiden wird. Welchen Problemen sehen sich Armutsbekämpfung und Entwicklungspolitik gegenüber? Welche Lösungsansätze erscheinen realistisch und angemessen, um diese Probleme zu bewältigen? Was bedeutet das für das Entwicklungsmodell der Industrieländer? Wie ist die deutsche Entwicklungs- und Klimapolitik hier aufgestellt? Keynote Speech:
Podiumsdiskussion mit:
Rahmenprogramm Fr 30.5., 20.45 Uhr: Sondervorstellung "Unser Planet" Wichtige Hinweise:
GesprächspartnerInnen: Sven Harmeling, Germanwatch; Rosa Polter und Claus Breuer, Greenpeace Bonn Die Vorführung findet statt
im Rahmen der Filmreihe "ueber morgen - Utopien, Träume, Weltentwürfe.
Das bundesweite Filmfestival". Informationen und Trailer: http://diegesellschafter.de/uebermorgen/film.php?fid=26
Samstag, 31.5., 9.30 bis 19.00 Uhr Ganztägig Simultanübersetzung Deutsch <=> Englisch, außer bei den Workshops, die jeweils nur in einer Sprache stattfinden 9.30-12.00 Uhr Armutsbekämpfung und Entwicklungspolitik: Herausforderungen im Zeichen des Klimawandels Der Klimawandel ist in doppelter Weise eine Herausforderung. Global geht es darum, die Emissionen auf ein Maß zu begrenzen, dass einen gefährlichen Klimawandel abwendet. Gleichzeitig sehen sich insbesondere viele Entwicklungsländer bereits heute der Notwendigkeit gegenüber, die negativen Folgen zu bewältigen. Wie wirkt sich der Klimawandel konkret auf die Armen aus? Wie muss Entwicklungspolitik gestaltet werden, um dieser Herausforderung effektiv zu begegnen? Wie unterscheiden sich mögliche Antworten in den Entwicklungsländern? Was kann und muss in diesem Zusammenhang von der UN-Klimapolitik erwartet werden, in der die Verhandlungen zu einem neuen Klima-Abkommen nun immer intensiver werden? Keynote speech Dr. Jürgen Kropp, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Podiumsdiskussion mit:
13.00-16.00 Uhr Workshops zu verschiedenen Themen Ernährungssicherheit, Agrofuels
und Klimawandel [in Englisch]
Welchen entwicklungspolitischen Schwerpunkt
können wir in der Klima-Allianz setzen? [in Deutsch]
Klimawandel und Armutsbekämpfung:
Handlungsimpulse durch Jugendliche [in Englisch]
Das Greenhouse Development Rights
Framework [in Deutsch]
Vermeidung der Emissionen aus Entwaldung
und Degradation: wo soll das Geld herkommen und wo soll es hingehen? [in
Englisch]
Anpassung an den Klimawandel: wie
machen wir Fortschritte in Politik und Praxis? [in Englisch]
Sicherheitspolitik zwischen Klimawandel
und Armutsbekämpfung [in Deutsch]
[genauere Infos folgen in Kürze] 16.15 - 16.45 Vorstellung zentraler Ergebnisse der Workshops 16.45 - 19.00 Uhr Risiko Klimawandel: internationale Zivilgesellschaft vor einer neuen Herausforderung Der Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der nicht alleine durch die Politik bewältigt werden kann. Diese benötigt den Rückhalt der Bevölkerung, um die notwendigen Rahmenbedingungen für Klimaschutz und Anpassung zu setzen. Welche Rolle muss und kann die Zivilgesellschaft in dieser Debatte einnehmen, in einzelnen Schlüsselländern, aber auch international? Wie gelingt es in unterschiedlichen Ländern, Druck auf die Politik auszuüben und konstruktive Allianzen zu schmieden? Was muss auf dem Weg nach Kopenhagen 2009 passieren? Keynote Speech Bill Hare, Greenpeace International [angefragt] Podiumsdiskussion mit
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