Donnerstag, 4.12.2008 um 20.00
Uhr
Ort: Allerweltshaus Köln,
Körnerstr. 77 -79, 50823 Köln
Die Preise für Nahrungsmittel
haben sich im Jahr 2008 dramatisch erhöht, die Zahl der Hungernden
ist weltweit auf mindestens 923 Millionen gestiegen. Gibt es noch "genug
für alle"? Oder müssen wir uns daran gewöhnen, dass für
immer mehr Menschen das Recht auf Nahrung nicht gilt?
Und welche Wege führen aus der
aktuellen Ernährungskrise? Brauchen wir eine weitere "grüne Revolution"
mit gentechnisch veränderten Hochleistungssorten? Oder sichert nur
die lokale, kleinbäuerliche Landwirtschaft nachhaltig die Ernährung
der Menschheit?
Adama Sarr, Koordinator der senegalesischen
Bauernorganisation AJEF, berichtet über Erfolge mit innovativen, angepassten
Anbaumethoden, die AJEF gemeinsam mit den Kleinbauern der Region Diourbel
entwickelt hat. Gleichzeitig wird die Wanderausstellung "Genug für
alle: Nahrung ist ein Menschenrecht!" gezeigt, die verschiedene Aspekte
des Themas anschaulich darstellt.
Eine Veranstaltung der Aktionsgemeinschaft
Solidarische Welt e.V. in Kooperation mit Germanwatch und dem Allerweltshaus
Köln.
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