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Einladung zur Diskussionsveranstaltung:

Zwischen Exportsubventionen und Marktöffnung - Afrikanische
Milchbauern in der Zwickmühle

in Bonn, 22. April 2009, 16:30 Uhr

>> Einladungsflyer [PDF, 60 KB]
 
 
Teilnehmer: 
  • Dr. Hanns-Christoph Eiden, BMELV, Unterabteilungsleiter EU-Angelegenheiten und Internationale Beziehungen
  • Patrick Byaruhanga, Milchbauer aus Uganda
  • Dr. Geoffrey Bakunda, Referent für politische Analysen, African Centre for Trade and 
  • Development (ACTADE) Uganda
  • Armin Paasch, Referent für Welthandel, FIAN Deutschland 
Moderation: Kerstin Lanje (Referentin für Welthandel und Ernährung, Germanwatch)
 

Kontakt/Anmeldung:

Kerstin Lanje, lanje@germanwatch.org

Der Eintritt ist frei

Ort:

Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
Tulpenfeld 6
53113 Bonn

Seit Januar 2009 zahlt die EU wieder Subventionen für Exporte von Milchprodukten. Anders als ursprünglich vom BMELV angekündigt, lehnt es die EU-Kommission ab, Entwicklungsländer von diesen Exportsubventionen auszunehmen. Die Begründung: In Afrika gebe es kaum Milchbauern, die dadurch geschädigt werden könnten. Afrikanische Milchbauern und NRO protestieren. Sie befürchten, dass die Exportsubventionen und die beschlossenen Erhöhungen der Milchquote einen neuen Dumpingwettlauf auslösen. Zudem verbieten die neuen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU es den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik, ihre Schutzzölle gegen Billigimporte anzuheben. Marktzugang, Erzeugerpreise, Einkommen und letztlich das Menschenrecht auf Nahrung afrikanischer Milchbauern wären damit akut gefährdet.


zuletzt geändert am 28.3.09