| Heimspiel für Alma?
"Wie war das noch mal mit dem Ansehen des Propheten in seiner Heimat? Na hoffentlich geht es Dumpingkühen nicht genauso?" dachte ich mir noch am Morgen des 23. Oktober 2004 kurz vor Beginn des "Tags der Vereinten Nationen" in Bonn. "Konsum und Nachhaltigkeit" war das Thema und wurde von verschiedenen NGOs, aber auch der Uni Bonn und dem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Ernährung, dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Bundesumweltministerium aus der jeweiligen Sicht dargestellt. Und wir von Germanwatch waren mittendrin, um mit unserer Kampagne "Unterbieten Verbieten!" die Dumpingpraktiken der europäischen Agrarwirtschaft anzuprangern. Und natürlich hat mir niemand auch nur ein Haar gekrümmt, geschweige denn vorgehabt dieses zu tun. Ich bin's halt einfach noch nicht gewohnt im Rampenlicht zu stehen." |
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| Almas großer Tag
"Am 26. Juni 2004 trat ich zu meinem ersten Arbeitseinsatz an: Bei der Auftaktveranstaltung zu den Aktionstagen Ökolandbau in Dortmund. Verschiedene Biobetriebe, Naturkostläden, Bio-Bäckereien und -Metzgereien machten innerhalb einer Woche über 370 Aktionen rund um das Thema Ökolandbau. Wir von Germanwatch waren natürlich auch dabei. Denn der Verkauf und Verzehr von Ökoprodukten ist nicht nur für uns gesünder, sondern hilft indirekt auch den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern wie Bama. Biobauern produzieren nicht für den Export, sondern versorgen den regionalen bzw. heimischen Markt, und überschwemmen deshalb auch keine armen Länder mit ihren Produkten. Am Anfang war ich natürlich ein bisschen aufgeregt, denn ich hatte noch nie eine so große Herde von Menschen gesehen. Aber das legte sich schnell, denn ich hatte allerhand damit zu tun den Leuten von meiner Cousine Rami zu erzählen. Das war hoch interessant und wir führten viele gute Gespräche und Diskussionen." |
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