Die Postkartenaktion
wurde erfolgreich abgeschlossen (Übergabe an Renate Künast am
7.7.2003), eine Teilnahme ist daher nicht mehr möglich. Wir danken
allen, die sich beteiligt haben!
| Die EU subventioniert ihre landwirtschaftliche
Produktion weiterhin mit Milliardenbeträgen. Das bedeutet immer billigere
Preise für Lebensmittel auf dem Weltmarkt. Wie sollen Millionen von
Kleinbauern unter diesen Umständen in den Entwicklungsländern
ihre Produkte zu einem angemessenen Preis verkaufen können?
Die einheimische Produktion lohnt sich nicht mehr, die Kleinbauern werden arbeitslos und verarmen. Um diesen unfairen Handel zu stoppen und den Kleinbauern eine Überlebenschance zu geben, fordern wir von Bundesregierung und EU:
Jeder hat ein Recht auf Nahrung! Dieses Recht ist völkerrechtlich bindend und in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie im Sozialpakt der Vereinten Nationen festgeschrieben. Das Agrarabkommen der WTO bedroht dieses Menschenrecht. Denn es duldet hohe Agrarsubventionen der Industriestaaten, erlaubt Entwicklungsländern aber keinen effektiven Schutz Ihrer Kleinbauern. Auf der nächsten Ministerkonferenz der WTO im September 2003 in Cancún / Mexiko steht die Agrarpolitik als wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Hier müssen sichtbare Verbesserungen für die Entwicklungsländer festgelegt werden. Zusätzlich muss die europäische Agrarpolitik umformuliert werden, um nicht weiterhin große Teile der Weltbevölkerung der Armut und dem Hunger auszusetzen. Mit Ihrer e-Postkarte an Renate Künast können Sie direkt die Politik beeinflussen. Sie bringen damit gegenüber Frau Künast, der Bundesregierung und der EU zum Ausdruck, dass es in Deutschland viele Menschen gibt, denen der Hunger anderer nicht gleichgültig ist, und die eine nachhaltige und gerechte Agrarpolitik einfordern. Herzlichen Dank! Die Aktionspostkarte ist auch als gedruckte Version erhältlich. Preis: EUR 4,15 pro 100 Stück, ab 1000 Stück gibt es 20% Rabatt. Bestelladresse: germanwatch@germanwatch.org |
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