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Brief an den Sonderberichterstatter der UN für Menschenrechte und Unternehmen

Die Debatte um Unternehmensverantwortung wird auch auf UN-Ebene intensiv geführt, in den vergangenen Jahren v.a. im Rahmen der Schaffung der UN-Normen zur Unternehmensverantwortung. Im Juli 2005 wurde Prof. John Ruggie zum Sonderberichterstatter der UN für Menschenrechte und Unternehmen ernannt. Ruggie soll bis 2007 bestehende Instrumente zur Unternehmensverantwortung untersuchen. Im März 2006 hat John Ruggie seinen Zwischenbericht veröffentlicht, der vielfältige Diskussionen auslöste.

Als Antwort wandten sich im Mai 2006 über 100 Organisationen und Einzelpersonen, darunter auch Germanwatch, in einem Brief an Ruggie. Dieser wird darin gebeten, sich für eine Schaffung von klaren internationalen Menschenrechtsstandards für Unternehmen einzusetzen. Die existierenden Instrumente zum Schutz der Menschenrechte sind unzureichend und Unternehmen müssen für ihre Tätigkeit verantwortlich gemacht werden. Internationale Standards, die für alle Unternehmen gelten, sind dafür das einzig wirksame Mittel. Des weiteren fordern die Unterzeichner des Briefs Ruggie auf, in seinem Abschlussbericht Empfehlungen auszusprechen, wie Staaten die Einhaltung der Menschenrechte durch Unternehmen sicherstellen können.

>> Brief als PDF-Datei [30 KB]
 


zuletzt geändert am 26.5.06