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GERMANWATCH - Zeitung Nr. 2 / 2004

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Aktion
Der Luftverkehrslobby ein Bein stellen!
Themen
Von der Fiktion zur Aktion!
Die kommenden 18 Monate sind entscheidend für die Welt-Klimapolitik
Alpine Flutwellen
Mit dem Klimawandel wächst die Angst vor Gletscherseeausbrüchen
Signale für Energiewende in China
Die Renewables 2004 erweisen sich als Aufwindkraftwerk auf dem Weg ins Solarzeitalter
Treibhausgase "Made in Germany"?
Die Regeln für die staatliche Unterstützung von Exporten müssen weiterentwickelt werden
Wolken, die das Klima wandeln
Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt rudert zurück
"Reicher, fetter und nicht glücklicher"
Interview mit Gary Gardner, Worldwatch Institute
Kurzmeldungen
Finanzmarkt reagiert auf  EU-Emissionshandel
Atmosfair
Klima-AUSBADE-Kampagne
CO2-Lagerung: Beitrag zum Klimaschutz?
Warum ich Germanwatch wichtig finde

Grußwort von Dr. Johannes Merck, Direktor Umwelt- & Gesellschaftspolitik, Otto GmbH, Hamburg

Germanwatch leistet einen wertvollen Beitrag zum Verständnis der Zusammenhänge von Ökonomie, Ökologie und Unternehmensverantwortung - zum Beispiel durch den aktiven Dialog mit Unternehmen wie Otto. Auch unsere Kunden hinterfragen immer öfter die ökologischen und sozialen Herstellungsbedingungen alltäglicher Güter. Diese Sensibilisierung der Verbraucher und der Unternehmen ist wichtig, damit sich nachhaltiges Wirtschaften auf dem Markt weiter durchsetzen kann.

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Verschwendungssucht ist sein Markenzeichen" lautet die Schlagzeile über einen Nimmersatt, der sich derzeit in unterfränkischen Eichenwäldern dick und rund frißt. Der Schwammspinner, ein Insekt, hat sich im trocken-warmen letzten Sommer stark vermehrt und wäre wie so mancher Homo Sapiens entzückt, wenn mediterrane Klimaverhältnisse wieder Einzug in Deutschland halten würden.

Doch was des einen Freud, ist des andern Leid. So sind nicht nur die Eichen von der Hitze gestresst, sondern auch die Forstwirte. Nichts dringlicher wünschen sie sich als ausreichend Regen. "Sonne!" rufen die einen, "Regen!" die anderen. Bisher hat die Natur für ein Gleichgewicht gesorgt, mit dem alle leben können.

Wenn sich dieses Gleichgewicht aber verschiebt, wird es delikat - genau dies beschäftigt nicht nur Hollywood, sondern vor allem die Wissenschaft. Um wie viel Grad Celsius darf der Mensch die Atmosphäre noch aufheizen, ohne dass es zu katastrophalen Klimaänderungen kommt? Und wie kann man eine solche Entwicklung verhindern? Diese Zeitung soll Ihnen Einblicke dazu liefern. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre, herzlich

Britta Horstmann

Diese Zeitung erscheint am 25.6.04 als Beilage in der taz

Impressum
Redaktion Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P.), Ralf Willinger

Diese Ausgabe wurde gefördert  durch das Bundesministerium  für wirtschaftliche Zusammenarbeit  und Entwicklung (BMZ). Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber wieder und stellen nicht die offizielle Meinung unserer  Förderer dar.


zuletzt geändert am 22.6.04