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GERMANWATCH - Zeitung Nr. 3 / 2004

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Themen
Überlebenstraining für Kleinbauern
Die EU-Agrarpolitik und die Handelsbedingungen in der WTO zerstören die Existenz von Kleinbauern im Süden und im Norden
Kleinbauern in Nord und Süd schützen!
Projekt für eine Neuorientierung der europäischen Agrarpolitik startet
Bittersüßer Vorschlag
Zur Reform der europäischen Zuckermarktordnung
Industrieländer sichern ihre Privilegien
Ein Kommentar zum neuen WTO-Rahmenabkommen
"Wir tragen nicht zur Überproduktion bei"
Interview mit Adolf Dietsche, Milchbauer im Schwarzwald
"Jede Subvention verzerrt den Wettbewerb"
Interview mit Anne Kamau, WTO-Verhandlerin Kenias in Genf
Unterbieten Verbieten!
Die Germanwatch-Kampagne gegen Dumping im Agrar-Bereich
Kurzmeldungen
Zucker aus Brasilien
Stichwort Agrar-Dumping
Buchrezension: "Stichhaltiges zum Welttextilhandel"
Warum ich Germanwatch wichtig finde

Grußwort von Devinder Sharma, Handelsexperte, Agrarwissenschaftler und preisgekrönter Journalist aus Indien

Germanwatch zeigt die Zusammenhänge zwischen internationaler Agrarpolitik und deren Auswirkungen in Entwicklungsländern. Es gibt da eine sehr positive Verbindung: Beide Seiten können profitieren, wenn Landwirtschaft künftig nachhaltig betrieben wird. Nur wenn jeder die Kultur und die Traditionen der anderen Seite respektiert und versucht, dem anderen nicht zu schaden, dann ist Agrarwirtschaft wirklich nachhaltig. Dafür setzt sich Germanwatch ein.

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob sich die Interessen der Bauern und Bäuerinnen bei uns in Europa und in den Entwicklungsländern vereinbaren lassen? Dass der Norden viel mehr Mittel zur Verfügung hat, um seine Landwirtschaft zu fördern, ist ja bekannt. Ebenso klar ist, dass einige der Agrarsubventionen im Norden den Kleinbauern im Süden größte Schwierigkeiten bereiten. Doch wie sieht es genau aus? Delegierte aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die bei der Welthandelsorganisation WTO für ihre Länder verhandeln, haben sich auf Einladung von Germanwatch und anderen Organisationen auf deutschen Bauernhöfen umgesehen. Sie ließen sich zeigen, wofür Subventionen hierzulande verwendet werden, und haben sich ihre eigene Meinung dazu gebildet - der Leitartikel und das Interview auf Seite 4 berichten davon. Und auf Seite 2 erfahren Sie, wie die WTO die Sommerpause genutzt hat: In Genf wurden wichtige Entscheidungen getroffen. Dabei war nicht nur die kritische Öffentlichkeit ausgeschlossen, sondern bis kurz vor Schluss auch die Mehrzahl der Delegierten. Kann das richtig sein? Anregende Diskussionen wünscht Ihnen

Dr. Brigitta Hermann

Diese Zeitung erschien am 30.9.04 als Beilage in der taz

Impressum
Redaktion Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P), Ralf Willinger

Diese Ausgabe wurde gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber wieder und stellen nicht die offizielle Meinung unserer Förderer dar.


zuletzt geändert am 19.9.05